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    <title>lucky strikes (the sacred and the profane) : Rubrik:jeden tag 1 kleiner tod</title>
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    <description>the sacred and the profane</description>
    <dc:publisher>luckystrike</dc:publisher>
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    <dc:date>2009-12-17T17:40:17Z</dc:date>
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    <title>lucky strikes</title>
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  <item rdf:about="http://luckystrike.twoday.net/stories/6085276/">
    <title>(Spät-)Pubertät und Küchentisch</title>
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    <description>&quot;Schmeckts dir denn&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Hmh...&quot; (die Augen fest ins Paperback) &lt;br /&gt;
Sie hat dir eins deiner Lieblingsessen gemacht, 60er Paparika-Hähnchen, und Pommes, und Salat.&lt;br /&gt;
&quot;Willst du noch ein bißchen Haut?&quot; während die Haut fetttriefend auf deinen Teller ploppt.&lt;br /&gt;
&quot;Nein, äh, kannst du mal aufhören, mir irgendwelches Zeug auf den Teller zu schmeißen!?&quot;&lt;br /&gt;
Sie erzählt von irgendwas und fragt gelegentlich was, während du das Gesicht fest ins Buch gepresst hast.&lt;br /&gt;
&quot;A-hmh&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Hörst du mir eigentlich zu?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ach jetzt gib dich doch mal, kannst du mich nicht EIN-MAL in Ruhe lassen!?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt redet sie mit dir, egal wo du dich grade im Haus aufhältst, als wärst du ihr Ellenbogen, oder sonst ein Körperteil von dir. Du sitzt auf dem Pott, und von der Küche her schallt es &quot;Du mußt heute noch den Rasen mähen. Sollen wir die Hecke heute oder morgen schneiden? Hast du schon deinen Schwager zurückgerufen?&quot; &lt;br /&gt;
Da deine Hmhs nicht zurückschallen bis in die Küche, eskaliert es beim Zähneputzen, und du schreist laut &quot;Meine Fresse, laß mich doch endlich al 5 Minuten in Ruhe!!!&quot; während sich der Mund voller Zahnputzschaum über das ganze Bad entleert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich hab dir Kirschstreusel gebacken, magst du ein Stück?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Nein&quot; (habe doch grade erst gegessen, das ist ja widerlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächster Morgen, noch vor dem ersten Kaffee: &quot;Heute mußt du das und das, und morgen machen wir das und das, hast du an das und das gedacht? Immer noch nicht?&quot; Während du dich mit Kaffee, Buch und Zichten verziehst, geht unten das Mantra der Pflichten und Vorhaben gnadenlos weiter, in Endlosschleife. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin allerdings froh, wenigstens in den letzten zwei, drei Jahren das Buch beim Essen weggelassen zu haben, und mir die Mühe gemacht zu haben, ein paar Spielregeln aufzustellen, die uns das Zusammensein etwas leichter gemacht zu haben. Heute ist heute, was morgen zu tun ist, interessiert mich heute nicht, usw. Und mich bedanken habe ich gelernt.&lt;br /&gt;
Mütter eben, aber irgendwann sind sie halt nicht mehr da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(inspiriert von &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/6083221/&quot;&gt;Frau Nessys&lt;/a&gt; Beitrag.</description>
    <dc:creator>luckystrike</dc:creator>
    <dc:subject>jeden tag 1 kleiner tod</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 luckystrike</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-10T09:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://luckystrike.twoday.net/stories/6071003/">
    <title>Rendez-vous avec moi-meme 1986</title>
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    <description>Beim Schränke ausräumen im alten Haus auch den mit meinen alten Schulsachen vorgeknöpft. Fiel erstaunlich leicht, Altkleider und -papier. Dann aber in einer weißen(!) Bundfalten(!)hose einen 10-Mark-Schein gefunden, ach der hätte mir damals sicher genutzt. &lt;br /&gt;
In der Jacke der Totenzettel von der Beerdigung des einzigen Jungen im Dorf, der nett zu mir war, mit 18 im Auto verunglückt. Wußte ich dann auch, wann ich die Jacke das letzte Mal trug. &lt;br /&gt;
In den Schulunterlagen der Entschuldigungszettel meines Abiturjahres, ganz profan: 2.-4. September, Grund: Familienangelegenheit (3 Tage frei für den Tod meiner Schwester) 10. Oktober, beurlaubt, Grund: Musterung. &lt;br /&gt;
Dann gleich dabei einige handgeschriebene Fassungen meiner Wehrdienstverweigerung, damals mußte man sich noch erklären, und wenn man Pech hatte, mußte man auch zum mündlichen Verhör (mußte ich nicht.), dafür wurde ich von meiner Restfamilie geteert und gefedert, weil ich mir so &quot;sämtliche Zukunftsaussichten verbauen würde.&quot;&lt;br /&gt;
In der Begründung spielte ich meinen größten Trumpf: 5 Tote in der Familie, 2 Tote im Freundeskreis. &lt;br /&gt;
Also wirklich nicht verwunderlich, warum der kleine Lucky sich die Haare schwarz färbte, toupierte und vorne lang wachsen ließ. &lt;br /&gt;
Ich hab dann ein wenig geweint, für den kleinen Lucky Version 1986, und eine kleine Kerze angesteckt.</description>
    <dc:creator>luckystrike</dc:creator>
    <dc:subject>jeden tag 1 kleiner tod</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 luckystrike</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-01T09:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://luckystrike.twoday.net/stories/6050007/">
    <title>Apo-Eukalyptischer Karneval</title>
    <link>http://luckystrike.twoday.net/stories/6050007/</link>
    <description>Isch schtink no Eukalyptus, &lt;br /&gt;
isch bin enne Koala. &lt;br /&gt;
Alaaf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das mir. Sogar Kettenrauchen (geht wieder!) hilft nicht gegen dieses Durchdrungensein von Eykalyptos. Alles schmeckt oder riecht so. Ürgs. &lt;br /&gt;
Warum heißt das eigentlich so? Ich würde es definitiv Dyskalyptos nennen! Bäh, Gelomyrtol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits: &lt;br /&gt;
Knuddelbedürftiges Koalabärchen mit großen fieberglänzenden Augen in liebevoll treusorgende Hände abzugeben. Anyone?</description>
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    <dc:subject>jeden tag 1 kleiner tod</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 luckystrike</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-18T21:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://luckystrike.twoday.net/stories/6033977/">
    <title>Tunten &amp; Technik III: Alaaaaarm bei Lucky</title>
    <link>http://luckystrike.twoday.net/stories/6033977/</link>
    <description>(aus der Reihe &quot;Wie handwerklich begabte Homosexuelle &lt;a href=&quot;http://luckystrike.twoday.net/stories/3451994/&quot;&gt;sich selbst &lt;/a&gt;ganz &lt;a href=&quot;http://luckystrike.twoday.net/stories/4977548/#4977897&quot;&gt;professionell&lt;/a&gt; und ohne ADAC aus der Autopanne helfen&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sagen, der Lucky wäre ganz entspannt bei seiner Deutschland-Durchquerung per Autobahn wäre genauso falsch wie die Behauptung, daß Gürtelrosen die schönsten Rosen seien. &lt;br /&gt;
Es hängt ja schließlich immer am ganz dünnen seidenen Faden, der Tank kann sich leeren, die Abfahrt verpaßt werden, ein Reifen platzen oder Herr Lucky einschlafen oder sich beim Spurwechsel vertun, um nur einiges zu nennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls, gestern in Herford (oder so ähnlich), Mitte der Strecke, vorbildlich und zum richtigen Zeitpunkt getankt, Proviant und Wasser für den Fahrer besorgt, losfahren wollen, da ertönt dieses penetrante Tüdelüdelüdelüdelüdelüdel, welches mir sagen soll, daß mit dem Auto was nicht stimmt, und die STOP-Leuchte blinkt auf, die mir sagt, daß ich sofort das Auto stehen lassen und mich an einen Vetragshändler wenden soll. Um acht Uhr Sonntag abend, auf einem novembernachtdunklen Rastplatz in Herford. Wo ich eben noch vorm Toilettenbesuch beschlossen hatte, dieses Mal auch zu reagieren, wenn vor mir wieder jemand so mit seinem Gemächt vor mir wedelt wie bei der Hinfahrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schweife ab. Also erstmal Geräusch ignorieren. Leider eskaliert es, bevor ich den Parkplatz verlassen habe, also zurücksetzen und wieder parken. Motor aus, Motor an. Jetzt gehts! Nee, doch nicht. &lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, obs nur mir so geht, wohl nicht, aber der Anschein von gutsortiert, fachmännisch und selbständig in der Welt zurecht kommen ist zumindest bei mir hauchdünn bis fadenscheinig, und in solchen Momenten knäult sich der weitläufige Magen des Lucky zu einem kleinen ängstlichen Mäuschen und Lucky selbst mutiert zu einem hilflosen 3jährigen, der mal wieder was angestellt hat und bestraft werden muß.&lt;br /&gt;
Also Aktion: Motorhaube auf (sieht immer professionell aus und vielleicht kommt jemand helfen, neugierige Menschen gibts ja immer) und Handbuch raus. Hmh, Kühlfüssigkeit, Bremsflüssigkeit, Motoröl. Kühlflüssigkeit, könnte es sein, Motor ist ja sehr heiß, oder kommt das vom 180-Fahren? Wasser ist ja da. Nimmt man da Wasser, oder was spezielles? Mal in den Tankshop fragen. Oh, der ist sehr voll, und womöglich die Frage peinlich. Sowas weiß ja schließlich jeder, der Auto fährt. Eigentlich.&lt;br /&gt;
Oder einfach auf dem Parkplatz in ein kleines Knäuel zusammenknäueln und sterben, unauffällig? Oder doch den ADAC anrufen? Motorhaube wieder zu, Motor an. Tüdelüdelüdelüdelüdelüdel. Rückwärtsgang, komisch, dann tütets nicht. Also los. Doch nicht, es fängt wieder an. &lt;br /&gt;
Blanke, nackte Verzweiflung, sogar Rauchen ist vergessen. Es sind doch noch 380 km bis Berlin!&lt;br /&gt;
Schluck Wasser aus neu gekaufter Flasche, das Tüdeln hört auf. Gut. Wasser absetzen, Mist, jetzt fängt es wieder an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserflasche anheben. Tüdeln hört auf. Wieder abstellen, Tüdeln fängt an. Nachschauen. &lt;br /&gt;
Oh. Die Wasserflasche stand auf dem Schalter zum Öffnen des Cabriodachs. Das löste den Alarm aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so hat Herr Lucky einiges Geld gespart, den ADAC nicht gebraucht, sich nicht im Tankshop vor restjugoslawischen Truckern blamiert und einen alarmierenden alarmauslösenden schweren gravierenden Ausnahmefehler an seinem Auto selbsttätig mit seinen eigenen Händen behoben (so wie damals das mit der Fußmatte, s.o.) und kann wieder in die Nacht hinausfahren. &lt;br /&gt;
Der Magen allerdings entknotete sich erst bei Helmstedt.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 luckystrike</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-09T09:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://luckystrike.twoday.net/stories/6032458/">
    <title>Perfide</title>
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    <description>Gestern auswärts festgestellt, daß der Muff eines seit anderthalb leerstehenden Hauses mit gut gefüllten Schränken sich dann doch überall drauflegt, wie ein öliger Film. &lt;br /&gt;
Während man drinnen ist, bemerkt man ihn kaum, erst wenn man sich in lebendiger Umgebung befindet, riecht man wie 3 Altenheime. &lt;br /&gt;
Ich fahre dann heute mal zurück, 1/4 des Ausräumens erst erledigt, und wasche alles gründlich. Dann doch lieber nach kalten Rauch stinken.</description>
    <dc:creator>luckystrike</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 luckystrike</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-08T10:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://luckystrike.twoday.net/stories/6029192/">
    <title>Schuhe</title>
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    <description>Heute 68 Paar Schuhe in Müllbeutel verpackt. &lt;br /&gt;
Meine Mutter war sicher keine Imelda Marcos, aber immer auf der Suche nach dem perfekten bequemen, und möglichst auch nicht zu häßlichen Schuh für ihre geschundenen Füße und Knochen - eine Utopie, wie es scheint.</description>
    <dc:creator>luckystrike</dc:creator>
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    <dc:date>2009-11-05T21:32:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://luckystrike.twoday.net/stories/6008850/">
    <title>Duster</title>
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    <description>Also von mir aus können wir die Uhr auch schon jetzt umstellen, wird eh nicht mehr hell bis März.</description>
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    <dc:date>2009-10-24T14:09:00Z</dc:date>
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    <title>Tod am Morgen</title>
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    <description>Liebe kleine große Spinne, &lt;br /&gt;
die du jetzt tot und zerquetscht in der Zimmerecke liegst, es tut mir leid. &lt;br /&gt;
Aber wenn du dich mit deinen langen langen Beinen sonstwo und nicht direkt vor meinen Augen, noch vor dem ersten Morgenkaffee, abgeseilt hättest und mir gezeigt hättest, was man mit acht langen langen Beinen alles so veranstalten kann, daß ich schielen mußte, dann könntest du weiter diesen herrlichen Frühherbsttag genießen, und vielleicht noch deine Kinder und Kindeskinder irgendwo versteckt hüten. &lt;br /&gt;
Wärst du deinem Tagwerk irgendwo auf der Terrasse nachgegangen, oder in einer weniger bewohnten Ecke der Wohnung, dann hätte ich das getan, was ich meist tue, ignorieren und hoffen, daß es sich von selbst erledigt, aber so hast du die brutale Aktion selbst herausgefordert und bist eines langen qualvollen Todes gestorben. Hättest du wenigstens die zweite oder dritte Tasse Kaffee abgewartet, wäre ich im Vollbesitz meiner motorischen Fähigkeiten gewesen und hätte ein passendes Gerät gefunden, um dich nach draußen zu bugsieren und nicht diesen komischen Schrubberersatz, mit dem ich dich immer nur halb treffen konnte. Schlechtes Timing, Baby. &lt;br /&gt;
Es tut mir leid, aber du bist selber schuld. Falscher Ort, falsche Zeit.</description>
    <dc:creator>luckystrike</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 luckystrike</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-18T09:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://luckystrike.twoday.net/stories/5927029/">
    <title>Elektrolytverlust</title>
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    <description>Aua aua aua, dabei wars doch so ein reizender Abend mit dem Herrn Spango und Glammie, aber der letzte Wodka-Cranberry war dann wohl doch einer zu viel. &lt;br /&gt;
Es ist schon ein Verbrechen, daß Herr Spango so geizig mit sich umgeht und seine Weltsicht schon länger nicht mehr verbloggt (er hat Besserung versprochen), und außerdem mir nicht sein Herz, seinen Geist und seinen Körper schenkt (keine Besserung in Sicht).&lt;br /&gt;
Immerhin habe ich ihm ganz brachial gestanden, daß ich ihn vom Fleck weg heiraten würde, so hab ich das wenigstens aus dem System. Neben einigen anscheinend lebenswichtigen Elektrolyten, die fehlen. Aua aua aua.</description>
    <dc:creator>luckystrike</dc:creator>
    <dc:subject>jeden tag 1 kleiner tod</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 luckystrike</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-08T10:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://luckystrike.twoday.net/stories/5861410/">
    <title>Time after Time</title>
    <link>http://luckystrike.twoday.net/stories/5861410/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Und wo du bist&lt;br /&gt;
da kann kein anderer sein. &lt;br /&gt;
Und würd ich wissen&lt;br /&gt;
wo das ist &lt;br /&gt;
dann würd ich wissen &lt;br /&gt;
wo kein anderer ist&lt;br /&gt;
dann würd ich wissen &lt;br /&gt;
wo das ist&lt;br /&gt;
(Peter Licht)&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Happy Birthday, Lucky-Mom!&lt;br /&gt;
82 wärst du heute geworden, aber seit 460 Tagen bist du nicht mehr da. &lt;br /&gt;
Es gibt immer noch diese Momente, in denen ich gegen diese Wand renne. &lt;br /&gt;
Wie oft in den letzten Wochen, die ja insgesamt sehr schön waren, und wo ich dich gerne angerufen hätte,um dir zu sagen, wie gut es mir geht, zur Abwechslung. &lt;br /&gt;
Nevermore. &lt;br /&gt;
In diesen Momenten werde ich bitterböse wütend.</description>
    <dc:creator>luckystrike</dc:creator>
    <dc:subject>jeden tag 1 kleiner tod</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 luckystrike</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-05T09:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://luckystrike.twoday.net/stories/5841475/">
    <title>Wenn die Kannen Trauer Tragen</title>
    <link>http://luckystrike.twoday.net/stories/5841475/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;kanne&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/luckystrike/images/kanne.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Hatte grade beim Donnerschlag und in diesem Gewitterlicht einen kleinen Zwerg-im-roten-Lackmantel-Moment im Augenwinkel. War aber gottseidank nur die Gießkanne.)</description>
    <dc:creator>luckystrike</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 luckystrike</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-24T10:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://luckystrike.twoday.net/stories/5798265/">
    <title>Du erinnerst mich an Hiebe</title>
    <link>http://luckystrike.twoday.net/stories/5798265/</link>
    <description>Ich schätze ja Anette Humpe sehr, aber die letzte Ich+Ich-Platte hört sich nun wirklich an wie die singende klingende Telefonseelsorge, und dieser singende Tanzbär ging noch nie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe mich immer gewundert, wie die mit ihren depressiven Liedern (und ich bin da als schwermütige Kuh weiß Gott offen für) so einen Riesenerfolg hinlegen konnten und sogar die scheußliche Ozwei-Halle vollkriegen. Sie haben es ganz einfach geschafft, die deutsche Johanniskraut- und Therapierten-Gemeinde anzudocken, und jetzt sieht man mal wie riesig die ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits grandios und konsequent: Wenn ihr nicht so ist, dann tritt sie einfach nicht mit auf, bleibt zu Hause und läßt den singenden klingenden Tanzbär alleine machen, O-Zwei hin oder her, das finde ich dann schon wieder anbetungswürdig.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 luckystrike</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-02T08:41:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://luckystrike.twoday.net/stories/5791727/">
    <title>Spocht!</title>
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    <description>Lucky in blinder Panik. Ich fühle mich, als ob ich gleich ins Krankenhaus muß, zu einer OP mit ungewissem Ausgang. Kittel mit hinten offen inklusive. Schon seit Tagen schlafe ich schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spocht war immer die Manifestation meiner sozialen Nicht-Integration, mangelnde Fähigkeiten multipliziert mit körperlichem Nicht-Selbstbewußtsein, im Quadrat mit faschistoiden Spochtlehrern oder einfach dumpfen Jungs aus dem Dorf. &lt;br /&gt;
Mit Wort und Witz konnte ich mich zumindest immer auf eine Außenseiterpositon retten, aber wenn Körperliches ins Spiel kam, stellte sich klar heraus was was ist.&lt;br /&gt;
Was dazu führte, daß ich immer mit den anderen dicken Mädchen bis zuletzt auf der Bank sitzen blieb, wenn Mannschaften gewählt wurden. Oder bis ans Ende der Schulzeit (als einziger) mit Schwimmhilfe im Nichtschwimmerbecken dümpeln mußte. Oder sich alle schon im Voraus auf die Performance freuten, wenn im Spochtunterricht benotet wurde (Ich bekam immer eine 6, weil ich unter Druck Bewegungslegasteniker bin.)&lt;br /&gt;
Mehr als 400m am Stück bin ich noch nie gelaufen, wenn man das Laufen nennen kann. &lt;br /&gt;
Eigentlich habe ich mich in meinem Leben noch nie freiwillig bewegt, Sex und Tanzen mal ausgeschlossen und natürlich Schlauchboating mit Glam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube nicht, daß der PT weiß, worauf er sich eingelassen hat. Ich weiß es auch nicht. Der Geruch stinkender Gymnastikmatten verfolgt mich schon seit Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ave Spocht, morituri te salutant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde ihm Sitzfußball vorschlagen.</description>
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  <item rdf:about="http://luckystrike.twoday.net/stories/5762925/">
    <title>Crazy Mama on the Loose</title>
    <link>http://luckystrike.twoday.net/stories/5762925/</link>
    <description>Die älteste Freundin (naja, man telefonierte 1-2x im Jahr miteinander) hat es geschafft. Als Frau um die wollte sie noch unbedingt letzter-Drücker-mäßig schwanger werden (&lt;a href=&quot;http://luckystrike.twoday.net/20080421&quot;&gt;wir berichteten&lt;/a&gt;) und Widder, besonders solche mit einer ordentlichen Klatsche, können sich ja oft erstaunlich gut durchsetzen. &lt;br /&gt;
Als vor zwei Jahren die paranoiden Anrufe (&quot;Die reden hier alle über mich, ich sei eine Schlampe, aber ich werde es ihnen zeigen&quot; &quot;Wer ist denn &quot;die&quot;?&quot; &quot;Alle, aber die werde sich wundern, ich werde es ihnen heimzahlen, die Rache ist mein!&quot;) zunahmen, schränkte ich den Telefonverkehr etwas ein. Noch mehr schränkte ich ihn nach Februar ein, als das Kind dann da war. Was sie nicht hinderte, mich alle 2 Tage auf allen Nummern anzurufen, mir Fotos von dem sogar für ein Baby ungewöhnlich häßlichen Baby zu schicken, und ein Sorgen-Paket mit vermeintlich lebenshelfendem Trödel wie Coelho-Jakobsweg-Hörbüchern und so. &lt;br /&gt;
Es gibt keinen sichereren Weg einen Rückruf meinerseits zu verhindern, als erbarmungslos danach zu fordern, ungewollte Aufmerksamkeiten zu schicken, und, die Spitze, sich SORGEN um mich zu machen. Da bin ich schneller auf der Zinne als Paris Hilton ein doofes Gesicht macht. &lt;br /&gt;
Jedenfalls, guter Mensch der ich bin, habe ich nach Monaten doch mal zurück gerufen. Ihr Freund hatte sich damals in Vorgesprächen ganz klar gegen ein Baby ausgesprochen, schließlich hat er schon 3 Kinder zwschen 12 und 18, die bei ihm wohnen, und muß seine internetspielsüchtige Ex versorgen. Aber D. ließ daß nicht zwischen sie und ihren Kinderwunsch kommen, setzte heimlich die Pille ab und konfrontierte innerhalb von Wochen mit Tatsachen. Relativ ungefragt zog sie bei ihm ein und kämpft seitdem gegen die Kinder um einen Platz im Gefüge. Mit ihren Mitteln selbstverständlich. Hatte ich erwähnt, daß sie nach 15 Jahren Studium endlich ihr Lehramt abgeschlossen hatte und eine Teilzeitstelle als Lehrern bekommen hatte? Und daß nach ein paar Wochen ihr Kurs nur noch halb so groß war, weil die Kinder sich abgemeldet hatten, weil sie ANGST vor der neuen Lehrerin hatten? Sie ist klein, pummelig, und hat lange braune Haare und Rehblick.&lt;br /&gt;
Die hormonellen Umstände nach der Schwangerschaft helfen nicht unbedingt, sie ist hocheifersüchtig, weil er so viele Frauen kennt (er ist Dozent und muß sich wohl auch um seine weiblichen Studenten kümmern), kämpft täglich mit den Kindern und fordert, daß er sich &quot;auch mal&quot; für sie entscheidet. &lt;br /&gt;
Und ich dachte, ich hätte eine ordentliche Klatsche...Gibts eigentlich auch sowas wie Therapieversicherungen für Neugeborene?</description>
    <dc:creator>luckystrike</dc:creator>
    <dc:subject>jeden tag 1 kleiner tod</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 luckystrike</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-15T08:19:00Z</dc:date>
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    <title>Kleiner Abschied</title>
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    <description>Länger war es jetzt auch wirklich nicht aufzuschieben, und herrliches Wetter zum Bettenlüften ist es allemal. &lt;br /&gt;
Heute dann doch endlich mal die Bettwäsche meiner Schwester abgezogen, die mit den riesengroßen purpur-orange-gelb-lila Blüten aus den Siebzigern, die so wunderbar geschmeidig auf der Haut ist und farblich so gut hierher paßt, die von meiner toten Schwester, die aus dem Schrank aus dem nunmehr leeren Haus in der Eifel. &lt;br /&gt;
Aber sie roch so lange noch so vertraut nach dem Schrank, nach dem Waschmittel, nach dem Bett der Kindheit, so daß ich nachts manchmal kurz wach wurde, nur um zu schnuppern. Und das obwohl meine Mutter alle Schrankinhalte mindestens zweimal im Jahr durchgewaschen hat.</description>
    <dc:creator>luckystrike</dc:creator>
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    <dc:date>2009-06-14T10:37:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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