Sonntag, 18. Juni 2006

birthday boy

Ha! Heute ist mein erster Blog-Geburtstag!
Dafür daß ich erst nicht wollte, macht mich das Bloggen aber dann doch scheiße glücklich. Dank dafür gehört natürlich dem besten Glämmerdick als He(ber)amme, der mich fast mit roher Gewalt dazu bringen mußte, bei dem neumodischen Zeuch mitzumachen.

Heute, ein Jahr später, hat das Bloggen mich reich gemacht.
Reich an wunderbaren, skurillen, krachlustigen oder auch todtraurigen Geschichten, die ich hier täglich von euch lesen darf. Schade nur, daß ich seitdem kaum mehr zum Bücherlesen komme.

Reich an wunderbaren Menschen, die ich kennenlernen konnte, ob nur hier virtuell, oder tatsächlich im 'wahren' Leben, ob an Silvester in Moabit, beim Kegeln, beim Karaoken oder beim Grillen, oder einfach so. Oops, da fällt mir auf, daß ich noch nie auf einer Blogger-Lesung war...
Reich an Inspirationen, Denkanstößen oder auch nur dummen Ideen.

Bloggen ist schon ein dolles Ding.
Es ist wunderbar, einen Ort zu haben, wo ich das alles lüften kann, was mir so durch den Kopf geht oder auch nur dran vorbei, und noch wunderbarer, zu merken, daß das den ein oder anderen Menschen sogar interessiert, der dann seine Meinung und seine Spur hinterläßt.

Ein Ort für Hommagen, Beschwerden an das Leben, Gefundenes oder auch wahrhaft profund Geniales

Und wenn ich mir jetzt zum Geburtstag was wünschen dürfte, dann würde ich mich einen Ast freuen, wenn ihr mir euren Lieblingsbeitrag bei mir verratet.

Samstag, 17. Juni 2006

biatch!!!

Hallo Lucky,
Interessiert habe ich die Homepage deiner Firma angeschaut, jetzt habe ich eine Vorstellung davon, was du beruflich machst. Das hört sich ja ganz gut an, nur schade, dass du so wenig Zeit für dein Privatleben hast. Pass auf, dass du dich nicht total verausgabst.
Ich finde auf dem Foto siehst du auch ziemlich fertig aus ( Entschuldige bitte die Offenheit ), dass kann aber auch daran liegen, dass ich dich so lange nicht gesehen habe und du mir ziemlich alt vorkommst, aber wahrscheinlich würde es dir genauso gehen, wenn du ein Foto von mir sehen würdest (drum schicke ich lieber keins)


Dann erzählt sie weiter von einem wahrhaft deprimierenden Leben.

Tja Herz, so wird das wohl nix mit der freundlichen Kontaktaufnahme zwischen alten Schulfreunden...

Freitag, 16. Juni 2006

erfrischung

so, ich spendier jetzt mal eine kleine erfrischung, wenn auch mit malaria:

kaltes klares wasser
über meine hände
über meine arme
über meine schulter
über meine beine
über meine schenkel
über meine brust
kaltes klares wasser

enjoy!

blogger.de ist doof

zum x-ten mal in den letzten wochen werden dort meine bloggerfreunde in schweigehaft gehalten und ich kann ihre seiten nicht erreichen. mistig! menno!

Donnerstag, 15. Juni 2006

so

laß ich mir WM-reportagen gefallen: fachfraulicher blick aufs wesentliche, knallharte analysen, kein chi-chi, entweder es funzt oder nicht, hier bei der schwadroneuse. günther netzer, go home!

Dienstag, 13. Juni 2006

nüscht neuet unter der sonne

... und das ist auch gut so.
Zu warm gibts für mich nicht, man kann ja immer noch weniger anziehen oder sich noch weniger bewegen. Nur ärgern darf man sich nicht, und das ist die antrengendste Übung daran. Denn das würde zu Schweiß führen.
Und zur Not gibts Rasensprenger oder kalte Duschen.
Größeren Volksansammlungen die sich anderer Leute sportliche Betätigung ansehen, komme ich ganz gut aus dem Weg.
Miene Tastatur gibt schon länger das Ä nicht mehr gerne her, jetzt fängt sie auch an, am Ü zu sparen. Bitte um Geduld.
Alles fein, unspektakulär und vielleicht etwas langweilig. Und war alles schon mal schlimmer. Ich glaub, ich leg mich wieder hin.

Samstag, 10. Juni 2006

lover

So what!? Maybe he fucks you too. But Music is MY boyfriend.

gefunden in der blauen welt und für schön befunden.

heute ist vollmond

und die Nacht ruft nach mir
komm mit mir tanzen und ich küß dich dafür
singt grad Nena.

Schade, daß ich so müde bin, sonst hätt mich das eben fast noch inspiriert, noch auszugehen. Nicht mit Nena. Aber in ihrem Sinne.
Vielleicht reicht ja morgen der Mond auch noch dafür.

Freitag, 9. Juni 2006

la nouveau küch est arrivé

sehr rot. aber schön rot. richtig edel. hochglanz auch noch. edelstahlfronten. viel zu edel für mich. bin beeindruckt und etwas eingeschüchtert. der kühlschrank ist so groß, daß ich problemlos ein bis zwei eskimos halten kann. und hat eine antibakterielle beschichtung. heißt das,daß mir jetzt da nix mehr verrotten kann? die spülmaschine hat einen reset-knopf. der herd hat schübe wo ich gar nicht weiß wozu. und versenkbare einschaltknöpfe. nicht daß ich das irgendwie so doll bestellt hätte.
habe aber immerhin schon geschafft, alles innerhalb einer viertelstunde mit fingertatschen vollzuschmieren. jetzt ist sie mir vertrauter.
bin gespannt, wann ich mich traue, sie zum ersten mal zu benutzen.

Donnerstag, 8. Juni 2006

kotz

grade eben schreibt mir ein 18jähriger in den blauen seiten, daß ich ihn für 30 € ficken könne. arschloch!

roter tag

grade eben wird meine neue küche geliefert.
ganz schön rot.
ziemlich rot. also sehr.
kann mich gar nicht erinnern,daß ich die soooo rot haben wollte. wie im kindergarten, gib mir ne farbpalette, und ich suche die buntesten farben aus.
bin weiterhin gespannt, wie's nachher aussieht...

Montag, 5. Juni 2006

the lizard king

Das Peinlichste wie meist bei mir gleich vorweg:
Ich habe getanzt - zu 'Karma Chameleon' und 'Sorry,I'm a Lady'. So schwul kann es zugehen an einem 70er/80er Abend im Club Anfora, wo wir Glams Geburtstag feierten.
Und amüsiert wie Bolle hab ich mich auch noch dabei.

Abgesehen vom Worst Blowjob Ever, den mir jemand dort im Darkroom verpassen wollte. Es muß genügen, wenn ich sage, daß ich, als ich vor Schmerz einen Schritt zurück trat, immer noch das Schnappen der Zähne im Dunkeln hörte.

Eine sehr erstaunliche Welt, die ich da auf Ibiza gefunden habe:
Wir waren wunderbar untergebracht bei der großartigen Andy, die dort wie alle Deutschen auf Ibiza mit einem Sortiment gefundener/geretteter Tiere lebt: ein paar Katzen, 5 Hunde (oder waren es mehr?) und dem Schwein Amanda, vor dem man immer auf der Hut sein mußte, beißt es doch gerne in saftige Flip-Flop-Füße.
Verliebt habe ich mich auch, allerdings in Mowgli, einen kalbsgroßen schwarzen Hund (eigentlich hasse ich Hunde!), der aussieht wie der Teufel selber, aber das Gemüt eines Meerschweinchens hat. Er kuschelt sehr gerne, und da er denkt, daß er ganz klein ist, legt er sich auch mal gerne auf den Schoß, was sich dann anfühlt, als ob sich eine Kuh auf einen setzt.

mowgli

Apropos Tiere: Die Eidechsen hatten es schwer auf mich abgesehen am Strand und in den Dünen, kämpften zu dritt oder viert um den besten Platz auf meinem Strandlaken, ich konnte sie aber mit großzügigen Gaben von Zitronenjoghurt besänftigen:

lizardking

Besonders zu empfehlen ist Ibiza auch, wenn man gewünschte und unerwünschte Folgen und Nebenwirkungen von Schönheits-OPs studieren will. Sei es der Clon von Donatella Versace am Strand nebenan, die mit ganz neuen Brüsten auf einem ganz alten, dunkellederbraun gegerbten Körper aufwartete. Mein persönliches Highlight an ihr war allerdings der im Umfeld von ca. 6 cm um den aufgespritzen Mund verteilte weiße Sunblocker - jetzt tut es mir doch leid, daß ich kein Foto gemacht habe. Sah aus wie Grock mit umgehängten Plastiktitten.
Gelernt habe ich auch, wie in Billig-Operationen das Silikon in runderneuerte Ballonbrüste reinkommt, und wie das dann aussieht, wenn die Damen sich kopfüber bücken. Und wie sich der Unterschied zwischen echten und falschen Brüsten ganz einfach ersehen läßt, wenn ebenjene Damen Beachball spielen.
Zu anderen chirurigischen Exzessen, die man auf Ibiza besichtigen kann, hat unsere liebe bittersweet choc sich so hervorragend umgetan, daß ich dem nichts hinzufügen kann.

Überwiegend war aber der Anteil schöner Menschen in Stadt und Strand, und ich wundere mich bis heute und bin dankbar, daß keiner versucht hat, mich vom Strand ins Meer zurückzuschieben.

Das Foto im letzten Beitrag stammt übrigens aus der Strandbar, in der die wohl schönsten Barkeeper und -innen der Welt versuchten, eine Bar zu betreiben. Leider hatten die Barfaker schon Schwierigkeiten beim Öffnen eines Bieres, und man mußte Ihnen erstmal erklären, was es so mit einem Mineral Water so auf sich hat.
Warum und wieso, das wird unser lieber Herr Glämmerdick besser aufdecken können als ich, fällt es doch mehr in sein Ressort von Schein und Sein.
Ebenfalls mehr in sein Ressort gehört die Geschichte von Mlle. Corinne, der verschollenen französischen Schwester von Marianne Faithfull, die in Es Cavallett in einer der besten Strandbars bedient, ach was, Hof hält.


Ansonsten möchte ich einfach gerne noch ein paar Wochen mit meinen wunderbaren Freunden mit oder ohne Ipod auf den Ohren ins Wunderblaue schauen, Himmel, Strand und Wasser spüren, und auf die letzte Welle warten. Mehr bräuchte ich eigentlich gar nicht.

P.S.: Doch. Es müßte bitte jemand Stingtangas abschaffen.

arschlochwetter!

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