note to self

Samstag, 28. Februar 2009

Don't Crap where you weep

waldfriedhof

(Note to Self)

Montag, 9. Februar 2009

The only Hell...

... my Momma ever raised was me

(Manchmal hat Countrymusik die besten Titel...
Mit freundlichen Grüßen von Theodore 'T-Bag' Bagwell)

Mittwoch, 21. Januar 2009

Fürs Poesiealbum

Deine Angst ist nicht Chef, deine Angst ist deine beste Mitarbeiterin. Gib ihr eine Aufgabe und sie wird sich den Arsch aufreißen, nur um dir zu Gefallen zu sein, verkleidet als Mumm.

Gefunden und für gut befunden beim 500er, dem Glumm, dem 500er Glumm

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Wie-de-wie-de-wie-sie-mir-gefällt

Vielleicht wäre ja alles anders gelaufen, wenn man mich in einen Kindergarten geschickt hätte.
So aber bin ich weitgehend unsozialisiert als seltsames eigenbrötlerisches Kind aufgewachsen und eher skurril erzogen worden, wenn überhaupt.

Mein größter Horror war es immer, und ist es auch jetzt oft noch, mich in einer oder gegen eine Gemeinschaft behaupten zu müssen. Ich beherrsche die gängigen Mittel einfach nicht wirklich gut.

In der Schule mutierte ich deswegen zum Klassenclown und Monstre Sacré, der sich das aber auch leisten konnte, denn als einer der Besten des Jahrgangs wurde man nicht einfach so von der Schule gefeuert.

In meiner Pubertät konnte ich oft nicht schlafen aus panischer Angst vor dem Wehrdienst - da würde ich dann mal richtig grade gezogen, prophezeite meine Familie. Dann war ich im ersten Jahrgang, für den das Verweigerungsrecht massiv vereinfacht wurde - umsonst die ganzen Vorwärtssorgen, gottseidank!

Beruflich komplett ohne Pläne, stolperte ich zufällig in meinen jetzigen Beruf und baute, ohne es eigentlich vor zu haben oder wirklich zu begreifen, aber mit beträchtlichem Aufwand und großen persönlichen Unkosten eine recht erfolgreiche Firma auf - mit allen Mitteln, nur nicht den gängigen.
Immer aus einer Position der Schwäche heraus agierend, umsichtig, integrativ, gewitzt, vorsichtig und oft naiv, aber niemals überlegen, aggressiv, machtmissbrauchend.

"Schwäche" als wahre Stärke, der lange Weg außenrum als der direktere und dauerhaftere.
In meiner Branche wundert man sich über unseren Erfolg, keiner kann nachvollziehen, wie er zustande kommt, und grade dieser Status ist ein perfekter Schutz vor den Ich-Kauf-Dich-oder Zerstör-Dich-Strategien der großen Konzerne.

Und das alles nicht, weil ich so mutig oder originell wäre oder so einzigartig und individualistisch oder genial, sondern ganz einfach, weil ich es nicht anders kann - ich kann und will nicht morgens im Büro sein, boykottiere die Stammtische der Entscheidungsträger, Erfolg ist mir meist eher ein wenig peinlich und als schwuler Unternehmer mag und kann ich auch nicht an den Dicke-Hosen-Ritualen der meist heterosexuellen Partner oder Konkurrenten teilhaben.

I guess that's just My Way.

Mittwoch, 19. November 2008

Alles richtig gemacht!

Na, wann ist es das letzte Mal gewesen, daß Sie das zu sich sagen konnten? Ich hab das in letzter Zeit öfter mal, und das fühlt sich gut an.

Beruflich habe ich dieses Jahr Aussitzen gelernt, und Problem-Tennis, beides sehr hilfreich.
Aussitzen bedeutet, daß ich nicht jedesmal, wenn irgend ein Arsch ein Klappmesser aufklappt, in den Ring steige und nach dem Rechten schaue. Wieso, was ist passiert, was können wir denn machen etc pp. Nein, ich warte jetzt, bis sich die Protagonisten untereinander gemetzelt haben, und kümmere mich um die angeschlagenen übrig gebliebenen, entweder päppele ich sie hoch oder gebe ihnen den Rest. Mein ekelhafter Problemkunde, der uns dieses Jahr mehrmals kündigen wollte (aber nicht konnte) verhandelt jetzt mit uns über einen 5-Jahres-Vertrag, allein, ich weiß noch nicht, ob ich einen möchte.

Ebenfalls sehr zu empfehlen ist Problem-Tennis.
Mein Job ist es zwar, für die Probleme anderer zuständig zu sein, aber doch nicht für alle.
Bis ich das merkte, fing ich alle Probleme wie ein elektrifizierter Wollpulli Fussel, was mich auch beinahe den Verstand gekostet hätte.
Seitdem: Problem-Tennis! In jedem Telefonat, in jeder Email, in jedem Termin schaue ich allem, was mir da auf meine Hälfte des Spielfelds gehauen werden soll, tief in die häßlichen wässrigen Augen: Mein Problem? Dein Problem? Und mit einem saftigen Plopp landen die meisten, da durch Unfähigkeit oder Faulheit selbstverschuldeten Probleme wieder im gegnerischen Spielfeld.
Das funktioniert sehr gut, und oft muß jemand, der mir seinen verwahrlosten Schreibtisch überhelfen wollte, leicht frustriert aber einsichtig und mit ein paar zusätzlichen Hausaufgaben den Platz verlassen.
Ich befürchtete immer, man schätzt mich und meine Arbeit dann nicht mehr so - das Gegenteil ist der Fall, ich erfahre seitdem weitaus mehr Respekt und Wertschätzung (und habe viel viel weniger Arbeit und Frust!)
Willst du gelten, mach dich selten...

Privat gebe ich mir auch sehr Mühe, und so langsam fängt es an, sich auszuzahlen. Ich bin (jedenfalls die meiste Zeit, wenn ich nicht grade Fotos mache oder so) gut zu mir.
Das ist neu und bedeutet, diszipliniert negative Gedanken, Ängste, Schuldgefühle, die mich regelmäßig arg beuteln kommen, zurück in den Keller zu schicken, wenn sie weder Hand noch Fuß haben.
Stattdessen, und das kostet mich einige Anstrengung, sich etwas Positives heraussuchen. Worauf man stolz sein kann, worauf man sich freuen kann, was man gut gemacht hat. Das hört sich so einfach an, ist es aber nicht. Wenn das gelernte Verhalten das umgekehrte ist, wenn man sich in Angst und Depression einfach mehr auskennt, zuhause und geborgen fühlt.
Und siehe da, es bleibt viel mehr Energie übrig, manche Tage flutschen einfach problemlos vor sich hin, und ab und an setzt ein kartoffelpüreesattes Gefühl der Zufriedenheit ein. Wenn man diszipliniert dabei bleibt.

In einer Verhaltenstherapie lernt man eben nicht, die Umstände zu ändern, sondern sein Verhalten. Gelernte Verhaltensweisen durch neue, positivere und produktivere, angemessenere, zu ersetzen. Und dadurch ändern sich eben auch die Umstände.
Praise the Heidi!

Freitag, 12. September 2008

A Rose is a Rose is a Rose is a Rose is a Rose is a

augustaluise

Man muß sich nur manchmal dran erinnern.

Freitag, 1. August 2008

Sein und Haben

(inspiriert durch den ersten Satz hier beim reizenden Herrn Spango)

Ich sitze bei meiner heißgeliebten Heidi und wehre mich redlich:
"Ich verstehe nicht, wo hier das Problem sein soll!? Ich habe diesen Körper, ich füttere und tränke ihn, wasche, creme und kleide ihn, manchmal bewege ich ihn, und einige Teile davon mag ich ganz gerne!"
"Haben? Wäre es nicht besser, Sie sagten, sie SIND ein Körper!?"

Donnerstag, 31. Juli 2008

Leben als MP3

Älterwerden oder Dickerwerden oder was sind vielleicht gar nicht das Problem. Das Problem ist das Stumpfwerden.

Man stelle sich vor, die Musiker, die Sängerin, der Tontechniker haben Tage, ja vielleicht Wochen daran gearbeitet, aufgenommen, verworfen, gepitcht, an den Bässen gefeilt, die Streicher in ungeahnte Höhen geworfen und episch verteilt, damit der Song musikalisch genau den Sound hat, den er braucht, um zu berühren.
Dann speist man das gute Stück in IT*nes ein, und das ist dann so wie der Kunstsammler, der mit einer alten Nagelschere die Ränder des Caravaggio nachschneidet, und hier und da ein bissel Farbe abkratzt, damit er in den Standard-Normrahmen auf der Rauhfasertapete paßt.

Die Höhen sind dumpf, die Tiefen seicht, die Stillen zu laut und die lauten Stellen plattgedrückt. Das ist das, womit man sich heutzutage zufrieden gibt, das ist der Standard. Das Leben als MP3.

Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich einige meiner besten Freunde wahnsinnig finde, mich sorge, sie schelte oder belächle, wenn sie da hin gehen, wo sie es spüren, auch wenn's weh tut und erstmal scheinbar keinen Sinn macht. Und dabei liege ich dann sehr falsch, tragisch falsch.

Das Leben als Live-Club, die Höhen hinter der Nase spüren, da wo die Tränendrüsen sind, die Bässe in Hals und Bauch, mit den Streichern über die Landschaft fliegen, die Stille ertragen und genießen und gegen das Meer anschreien, wenn es laut wird. Und Tanzen natürlich, Tanzen nicht zu vergessen.


Stop listening to the Static.

Dienstag, 8. Juli 2008

Merke:

Unfreiwillig komisch sein ist sehr peinlich.
Deswegen immer und jederzeit und egal wie den Anschein erwecken, man sei freiwillig komisch.

Ich glaub, das gleiche gilt auch für blöd.

Freitag, 13. Juni 2008

Knoten ins Internetz

An alle: wenn ich jemals wieder meine Schlauchbootventile suche: ich mache die immer an der Schnur vom Schlauchboot fest. Da waren sie letztes Mal und da sind sie immer. Nur für den Fall, daß ich es wieder vergesse: die Ventile sind AM Schlauchboot.
So, jetzt stehts im Internet und damit ist es ewig, denn ich kann es guggeln.

(Vor einem Jahr konnten Glam und ich nicht boaten gehen, weil ich angeblich die Ventile verlegt hatte. Das darf nie nie wieder passieren)

Vergeben Sie mir bitte, falls ich das auch bei Ihnen posten sollte, man muß sicher gehen. Ausfallsicherheit, Datenspiegelung und so.
logo

lucky strikes

the sacred and the profane

So viel Rauch, so wenig Feuer?

Du bist nicht angemeldet.

Rauchzeichen an:

luckystrike-ätt-wolke7-punkt-net

kiekste, wa?

glamlamb12-3-06

Schall & Rauch:

gut, dass Sie das machen. gut,...
gut, dass Sie das machen. gut, dass Sie darüber...
spango - 2009/11/07 19:35
Vielleicht werden die...
Vielleicht werden die Sommerastern und Tagetes Sie...
arboretum - 2009/11/07 14:02
Ich werds versuchen,...
Ich werds versuchen, vielen Dank!
luckystrike - 2009/11/06 11:27
... kommen Sie wohlbehalten...
... kommen Sie wohlbehalten zurück!
schneck08 - 2009/11/05 23:01
Schuhe
Heute 68 Paar Schuhe in Müllbeutel verpackt. Meine...
luckystrike - 2009/11/05 22:34
Right Things to do in...
Eine Woche Urlaub im November, und dann nicht in die...
luckystrike - 2009/11/04 13:00
ja und die beschriebenen...
ja und die beschriebenen bräuche erinnern sehr...
kittykoma - 2009/11/03 13:33
interessanter gedanke....
interessanter gedanke. auch das mit dem hobbyautismus....
timanfaya - 2009/11/03 13:20

last year's kisses

Es lebt

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Zuletzt aktualisiert: 2009/11/07 19:35

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