Übrigens ist heute Internationaler Tag der Schwulen Muschi!
Wurde heute vor einem Jahr aufgrund einer Bemerkung Glams über meine Achselhöhle von Herrn Ereignishorizont (i.R.) und dem Lebenden Laster hier auf diesem Zierblog so gegründet.
Also: Tun Sie Ihrer Schwulen Muschi was Gutes, schmücken Sie sie mit Girlanden und Lichtern, geben Sie ihr etwas Balsam, stecken Sie ein Räucherstäbchen an, und vielleicht schicken Sie sie ja mal zur Massage. Sie wird es Ihnen danken, schließlich arbeitet sie ja das ganze Jahr unbemerkt und meist unbedankt zu ihrer Entlastung und Freude.
Und hören Sie dazu The KLF feat. Tammy Wynette: Sanctified & Ancient: "A-a-all bound to Mumu-Land"
Passend dazu ist am nunmehr nicht mehr hellichten Vormittag ein umso hellichteres Gewitter am toben. Wird wohl ein ThunderPuss-Tag.
Hehe, so gefällt mir das:
Sucht doch einer bei mir Fairy Wren NA61 Ralph Lauren, so eine Designer -Wandfarbe (grau)( Herr Raketenprinz ist schuld).
Und eh das ganze hier zu Elli Teer wird, gibts als Ausgleich die nächste Suchanfrage: Arschtapete!
1:1!
Nach Tagen mit dem belgischen Mädchenchor Scala ist mir jetzt mal mehr nach Jungs. Sie sind wütend, sie sind engagiert, sie tragen hautenge Hosen und Hemden und lange Haare - und sie sind präpubertär.
Ladies and Gentleman, please welcome: Les Poppys (1971):
Es gibt bessere Aufnahmen bei Youtube, sogar welche mit eingeblendetem Text, aber diese hier habe ich rausgesucht wegen des kleinen 'Chucky', 1. Reihe Mitte, am besten zu sehen bei 1:40, der erinnert mich irgendwie an mich in dem Alter, allerdings hat er wesentlich mehr Machismo ;-)
Süß!
Herr Lucky fährt nach getanem ersten Arbeitstag schön eingelullt vom belgischen Mädchenchor (Sie 'abön uns ein Denkmol gesätzt) nach Hause in seine Straße ein und ist in Gedanken schon bei seinen Spaghetti Bolognese mit viel Extra Chili, und Schwupps! ist er rundum von blaublitzenden Bullenwannen und schreienden Menschen umgeben.
Irgendwie wurschtelt er sich durch, parkt und geht mal gucken - man ist ja schließlich auch neugierig.
Eine Horde von aufgebrachten sweeten Mittzwanzigern steht - obligatorisch mit Bierflasche in der rechten Hand, man hält ja auf sich - eingekesselt von Bullenwannen und bewegt sich nicht.
Nach und nach lösen sich einige aus der Masse heraus, und man erfährt, daß man einen unerlaubten Konzert-Gig versucht hat, anscheinend im U-Bahnhof Schlesische Straße, was ja auch eine hübsche Idee ist, finde ich.
Die Poliziei informiert die sich zögerlich auflösende Menge über die Rechtslage (Hausfriedensbruch, Versammlungsdings und wasweißich) und bittet, nicht mit leeren Bierflaschen zu werfen.
Schade, die BVG könnte doch enorm an Coolness profiteren, wenn sie sowas mal zulassen würden. Die Kids werden sicher noch ne kleine Party haben, irgendwo, wenn sie die Wannen abgewimmelt haben. Könnten doch einfach so tun, als hätten sie's nicht bemerkt, tun sie doch sonst auch.
Ach, schon schön, hier in Kreuzberg zu wohnen. Nur schade, daß ich vom Konzert nix mitbekommen habe, die Leutchen sahen nett aus. Hoffentlich zünden sie mein Auto nicht an.
Und aktueller kann so ne Blogger-Berichterstattung auch nicht sein.
Edit: Erster war ich schonmal, aber andere waren später kompletter: es handelte sich wohl um einen Werbegig einer jungen Rappergruppe namens K.I.Z. und war wohl auch angekündigt, u.a. im Tagesspiegel. Schade eigentlich. Andererseits hatten die Leutchen auf der Straße eine nette Party und so war das Bullenaufkommen wohl wie so oft etwas und ziemlich übertrieben - ohne wärs jedenfalls wohl kaum eskaliert, zumal sie die Menge eh schon aus dem UBahnhof auf die gegenüberliegende Grünfläche begeben hatte.
Jaja, die ganze Leier - Holdings, Banken und Konzerne steuern über die Wirtschaft das Weltgeschick, und Regierungen haben eigentlich nix mehr auszurichten, als gefälligst nette Rahmenbedingungen zu schaffen und die Arbeitslosen zu füttern usw usf.
Das ist schlimm usw. usf.
Es gäbe ja zumindest die ein oder andere gute Seite daran, aber leider haben ganze Bereiche die Globalisierung komplett verschlafen, wenn man sich mal die Unterhaltungsindustrie anschaut:
Die dritte Staffel Desperate Housewives zum Beispiel gibts in Great Britain bei Amazon ab Anfang November, komplett für um die 30 Pfund also insgesamt ca. 45 €. In Deutschland gibts die erste Hlfte der Staffel im Oktober für 35 € und die andere Hälfte im Dezember für nochmal 35 €. Denken die eigentlich daß man blöd ist? Und wer auf deutsche Untertitel angewiesen ist, der müßte sich also zwangsläufig so verarschen lassen?
Im Itunes Shop, der so unsäglich peinlich in der mainstreamigen und außerordentlich beschränkten Auswahl ist, (New Music Tuesday? My Ass! I want new music every day!) kann ich zwar global alle Shops besuchen, aber kaufen darf ich nur im deutschen Shop, wo just die Songs, die ich haben will, nicht verfügbar sind. Aber über irgendeine russische Klauplattform könnte ich sie haben, für 20 Cent pro Song.
Unterschiedliche Release Dates für Bücher, Singles oder Alben über die Welt verteilt: was soll das!? Ich kann mir ein neues Video sagen wir von Annie Lennox im amerkanischen Amazon-Ableger anschauen, aber kaufen kann ich das ganze in Deutschland erst ab Oktober!?
Angenommen, man ist auf die deutsche Harry Potter-Übersetzung angewiesen, wie und wo soll man denn bitteschön bis Oktober existieren, wenn man nicht die Auflösung erfahren will?
Warum kann ich so manchen Film, den es in Europa nicht gibt, aus den USA entweder nur bestellen, wenn er sehr billig ist, oder ich muß horrenden Zoll darauf bezahlen? Und was sollen bitteschön die Region Codes am DVD-Player (nun gut, die sind leicht zu umgehen)?
Peinlich, wie eine der ersten Industrien, die global agierte und durchaus imperialistisch ausgerichtet ist, ihren eigenen Zug verpaßt hat.
Ich bin ja nu ein farbenfroher Mensch, Herr Glam hat mich ein 'festival of colours' genannt, und so mancher Besucher erlitt zu seiner Freude oder zu seinem Schaden den ein oder anderen Farbflash in meiner Wohnung.
Hellgrau ist nicht mein Stil, und Beige ist keine Farbe, beige wirds von selber, wie der gute alte Herr Hamster immer sagt.
On your darkest day wear your brightest dress, hat auch mal eine exzentrische Berühmtheit gesagt, weiß nur nicht mehr wer.
Also, ich horte schon seit Jahren diese Original End-60er Pop Art Tapete. Sie ist heftig. Sehr. Sehr grün unter anderem.
Soll ich sie trotzdem oder grade deswegen aufhängen? Oder doch lieber nicht? Eine einzige Wand im bisher komplett weißen Flur?
Hier ist sie:
... ist auch mal so ein Wort, das man dringend abschaffen müßte, die 60er sind doch schon länger vorbei, und es wird doch höchstens noch für Tatort gebraucht, oder für Berichterstattung über das Privatleben ungeouteter C-Prominenz. Es riecht geradezu nach Mosshammer und Sedlmayer.
Oder man müßte es renovieren. Fällt Ihnen da was ein?
Lang geschlafen, wirren und verklebten Blicks in die Küche Kaffee kochen, schon mal den Rechner anwerfen, Musik starten und fertig für den morgendlichen Rundgang durch die Lieblingsblogs.
Fertig? Nein, der Browser rafft mal wieder nicht daß er eine Internetverbindung hat. Ächz, lief grade mal eine Woche reibungslos.
Nach anderthalb Stunden Rumgeorgel und ich-weiß-nicht-was-ich-alles-im vollen-Umfang-meiner-Ahnungslosigkeit geklickt habe, läufts jetzt wieder. Ächz. Kotz.
... das sind diese Knöpfe in den Ohrläppchen.
Die dann über die Jahre immer größer werden.
Bis dann irgendwann nur noch große Teller an den Ohren hängen, mühsam gehalten von einem hauchdünnen zum Zerreißen gespannten Band aus Rest-Ohrläppchen.
Uhahhaha das verursacht mir körperliches Unbehagen. Wenn da mal jemand dran zieht!?
Uhahhuahuahuahaha... Auauauauaauauauauauaauaauaauaauaauaauaaua!
Am Wochenende habe ich ja den letzten Harry Potter (& the Deathly Hallows) zuende gelesen - bin immer erstaunt, wenn Leute fragen "Wie, DU liest das!?"
Ja, ich les das, und zwar sehr gerne. Und ich finde Ms. Rowlin hat jede der vielen Millionen verdient, die sie mit Harry, Ron & Hermione gemacht hat. Rundum. Ich liebe die Welt und die Charaktere, die sie erfunden hat, und ich finde auch gut zusammengeklaut besser als schlecht selbst erfunden.
Für die letzten hundert Seiten habe ich am Samstag 12 Stunden gebraucht, weil es so spannend war, daß ich übersprungsmäßig alle 2-3 Seiten in die Küche oder sonstwohin rennen mußte.
Ein rundes, würdiges, ausführliches finales Finale für eine Welt, die mich viele Jahre begleitet hat. Ok, hier und da gibts auch ein wenig zu meckern, aber perfekt bleibt es trotzdem. Ich liebte diese Welt und ich werde sie vermissen, aber in 2 oder 3 Jahren kann ich es ja noch einal von vorne lesen.
Da bleibe ich altmodisch, ich brauche Closure, ich will zum Schluß genau und ausführlich wissen, was mit wem und wie passiert ist, ambivalente oder offene Enden treiben mich in den Wahnsinn.
Auch in Queer as Folk gibt es ein schönes, ausführliches Ende, wie auch bei Herr der Ringe (auch wenn das im Film sogar für mich -zig Minuten kürzer hätte sein können)
Das formal und emotional schönste Finale ist und bleibt zur Zeit aber die Schlußsequenz von Six Feet Under. Auch wenn ich da immer mindestens 2 Packen Taschentücher brauche, auch beim zehnten Mal.