Donnerstag, 18. Dezember 2008

-ing Machine

Washing Machine
Fridging Machine
Freezing Machine
Dishing Machine
Coffing Machine

Was ein Fuhrpark, und das ist nur der analoge.

OT: Wie lange ich noch mit der Entschuldigung, meine Putzfrau sei in die Ukraine abgehauen (was ja auch stimmt) (heute ist irgendwie ein in-die-Klammer-schreib-Tag), jedenfalls wie lange ich noch ums Bad putzen herum komme?

Mrs. Bartolozzi arrived early this morning

Slooshy sloshy slooshy sloshy
get that dirty shirty clean
Slooshy sloshy slooshy sloshy
make those cuffs and collars clean
Everthing clean and shine
Washing machine
Washing machine
(Kate Bush)

Kaum zweieinhalb Jahre hat es gedauert, und nun ist sie da: die neue Waschmaschine: Doll! Big Deal!
Nicht, daß mein Mitbewohner mich nicht fast jede Woche gefragt hätte, wann ich mich denn endlich drum kümmere, damit ich nicht immer bei ihm waschen muß.
Nicht, daß er als letztjähriges Geburtstagsgeschenk (wie von mir gewünscht) ausgiebig Marktforschung betrieben und hunderte von Prospekten besorgt hätte. (Ich hab mir die Prospekte selbstverständlich nicht angeguckt, gekauft hab ich das Ding nach Farbe, genau wie mein Auto.)
Aber wenn ich mich nicht interessiere, dann kann ich das nachhaltig.
Ich meine, wen interessieren schon Waschmaschinen? Außer Waschmaschinenherstellern und Waschmaschinenhändlern?
Wer steht schon morgens auf und sagt: "Herrlich! Heute ist ein schöner Tag, jetzt gehe ich eine schöne Waschmaschine kaufen und freue mich!"

Seit zweieinhalb Jahren klafft in der Küche der Slot, wo sie hinsollte, jetzt steht sie drin - ein wenig häßlich, immerhin silbern, wenn auch silbernes Plastik. Der Slot war auch häßlich, aber wenn ich ignorieren will, dann kann ich das nachhaltig.
Aber irgendwo fühle ich mich jetzt schon besser gerüstet und gewappnet.
Leider muß sich jetzt meine leere-Bierflaschen.Sammlung ein neues Zuhause suchen. Mehrere Jahrgänge, verschiedene Sammelgebiete, teils eingestaubt. (Hatte ich schon einmal erwähnt, daß das Pfandsystem und ich nicht so befreundet sind?) Ein kleines Vermögen. In gute Hände abzugeben.
Interesse, anyone?
Ich glaube die stell ich heute Abend im Dunkeln auf die Straße...

Dienstag, 16. Dezember 2008

What next?

Ich werde alt, und ich werde weich. (Nicht nur um die Hüften.) Nein, weich in Hirn und Herz.
Gestern habe ich 4 Weihnachtskarten erstanden, und eine auch sogar weggeschickt. Das bin NICHT ich!
Vorgestern habe ich kurz überlegt, einen Weihnachtsbaum zu erstehen, einen ganz kleinen.

Und das mir - seit Jahrzehnten Weihnachtshasser!

Kann mich bitte jemand retten kommen?

Montag, 15. Dezember 2008

Nicht nichts

Das ganze Wochende nichts gemacht, nichts kann einen mehr beschäftigen als nichts zu machen.
Reizarm, aber nicht reizlos. Sehr fein.

Samstag, 13. Dezember 2008

Hausbesuch II

Gut, daß ich vormittags meist noch zuhause bin, da kann ich immer die Handwerker abgreifen.
So hab ich letzte Woche noch getönt, als der stramme metrosexuelle Dachdecker auf der Suche nach "Wasserschäden" vor meiner Tür stand.

Nun, heute morgen um neun klingelte es wieder - es war eben jener Dachdecker, um eben jenen "Wasserschaden" zu beheben. So weit, so gut. Nerv, letzte Nacht hab ich nur 2 Stunden geschlafen.

Aber ehe ich 1 und 1 zusammengezählt hatte, hatte ich den Mitbewohner geweckt, er soll sich gefälligst kümmern, ist ja sein Wasserschaden schließlich.

Moment, Samstag morgens? Häh?
Ich dumme böde Sau!

Nun, er hat sich gekümmert, mit Kaffee kochen und (zunächst un-)verfänglichen Gesprächen. Dachdecki gab sich gewohnt zutraulich, zog es aber vor, seinen Kaffee an der offenen Wohnungstür zu trinken.

Angeblich müsse er eh wiederkommen, an anderer Stelle sei das Dach auch undicht.

Und dann ist MEIN Moment, denn Kaffee kochen kann ICH auch! Und bei mir traut er sich auch bestimmt in die Wohnung.

(Und wenn mich demnächst jemand mit meiner Bosch-Lady-Akkubohrmaschine auf dem Dach sieht, dann will ich's wissen tu ich nur was für die Privatwirtschaft!

Freitag, 12. Dezember 2008

Uff

Nächstes Jahr ist die Weihnachtsfeier aber wieder freitags. Um acht Uhr zuhause ist ja fein, aber nicht morgens. Unter der Woche.

Immerhin, mit meiner Stimme kann ich jetzt ein Duett aufnehmen, Zarah Leander und Iwan Rebroff. Beachtlich.

Und alle viele wollten mit mir knutschen. Und manche ham's getan. Oder mir an den Arsch gefaßt.

Und überhaupt - was heißt hier RESTalkohol?

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Schöne kurze Wörter für jeden Tag

sucht ein anonymer Internetbenutzer und landete bei mir.

Genau richtig, und herzlich willkommen, wir sind ja schließlich auch Serviceblog hier.
Und wer hat nicht die Schnauze voll von Wörtern wie "Kirschbaumlaminatfußboden" und "Wettbewerbsverzerrungsklage"?

Wir empfehlen für den heutigen Donnerstag ein freundliches "Na?" oder, je nach Situation ein kurzes, aber bestimmtes "Arsch." Letzteres aber auf keinen Fall freitags benutzen, da geht das gar nicht, denn Freitags gilt "Fisch", jedenfalls in überwiegend katholischen Regionen. Für wahre Kosmopoliten auch jederzeit passend "Fuck" (außer an Dienstagen nach Neumond) oder "Fan", mit langen und nicht-englischen A, schwedisch für Teufel oder Scheiße.

Für Plappermäuler in der Kurze-schöne-Wörter-Welt gehen auch kurze Zwei-Wort-Kombis wie "Halts Maul" oder "Fick dich" oder "Fui Fan!"

Glad to be of Help, welcome. Weitere Empfehlung entnehmen Sie bitte etwaigen Kommentaren.

Und für den oder die Internetzsuchende mit der Anfrage: "Welche Jahreszeit ist meine?" die Auflösung: Ihre Jahreszeit ist zur Zeit der Winter. Also Schal nicht vergessen. Und Schlüpper.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Wie-de-wie-de-wie-sie-mir-gefällt

Vielleicht wäre ja alles anders gelaufen, wenn man mich in einen Kindergarten geschickt hätte.
So aber bin ich weitgehend unsozialisiert als seltsames eigenbrötlerisches Kind aufgewachsen und eher skurril erzogen worden, wenn überhaupt.

Mein größter Horror war es immer, und ist es auch jetzt oft noch, mich in einer oder gegen eine Gemeinschaft behaupten zu müssen. Ich beherrsche die gängigen Mittel einfach nicht wirklich gut.

In der Schule mutierte ich deswegen zum Klassenclown und Monstre Sacré, der sich das aber auch leisten konnte, denn als einer der Besten des Jahrgangs wurde man nicht einfach so von der Schule gefeuert.

In meiner Pubertät konnte ich oft nicht schlafen aus panischer Angst vor dem Wehrdienst - da würde ich dann mal richtig grade gezogen, prophezeite meine Familie. Dann war ich im ersten Jahrgang, für den das Verweigerungsrecht massiv vereinfacht wurde - umsonst die ganzen Vorwärtssorgen, gottseidank!

Beruflich komplett ohne Pläne, stolperte ich zufällig in meinen jetzigen Beruf und baute, ohne es eigentlich vor zu haben oder wirklich zu begreifen, aber mit beträchtlichem Aufwand und großen persönlichen Unkosten eine recht erfolgreiche Firma auf - mit allen Mitteln, nur nicht den gängigen.
Immer aus einer Position der Schwäche heraus agierend, umsichtig, integrativ, gewitzt, vorsichtig und oft naiv, aber niemals überlegen, aggressiv, machtmissbrauchend.

"Schwäche" als wahre Stärke, der lange Weg außenrum als der direktere und dauerhaftere.
In meiner Branche wundert man sich über unseren Erfolg, keiner kann nachvollziehen, wie er zustande kommt, und grade dieser Status ist ein perfekter Schutz vor den Ich-Kauf-Dich-oder Zerstör-Dich-Strategien der großen Konzerne.

Und das alles nicht, weil ich so mutig oder originell wäre oder so einzigartig und individualistisch oder genial, sondern ganz einfach, weil ich es nicht anders kann - ich kann und will nicht morgens im Büro sein, boykottiere die Stammtische der Entscheidungsträger, Erfolg ist mir meist eher ein wenig peinlich und als schwuler Unternehmer mag und kann ich auch nicht an den Dicke-Hosen-Ritualen der meist heterosexuellen Partner oder Konkurrenten teilhaben.

I guess that's just My Way.

Dienstag, 9. Dezember 2008

Puh!

Ein Ziel der langen langen Therapie war es ja auch schließlich, dahin zu kommen, mich besser um mich zu kümmern und endlich mehr Verantwortung für mich zu übernehmen.

Das schließt nun mal auch das Materielle, die berufliche Weiterentwicklung und die Absicherung mit ein.

Aber warum nur, warum nur, sieht es so aus, daß ich nächstes Jahr gleich zwei Firmen mehr am Arsch habe? Zwar mit der besten Freundin und zugleich bestmöglichen Partnerin, aber trotzdem...

Hätte ich nicht einfach einen Zahnarzttermin machen können wie andere Leute auch?

Samstag, 6. Dezember 2008

Charme und Attraktivität

Ich frag mich schon, ob ich altmodisch bin, wenn in der blauen Welt nicht mal Zeit ist für einen kleinen Smalltalk, bevor man "Titten auf den Tisch!" brüllt.
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lucky strikes

the sacred and the profane

So viel Rauch, so wenig Feuer?

Du bist nicht angemeldet.

Rauchzeichen an:

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kiekste, wa?

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geile bsau
geile bsau
marco (Gast) - 2014/08/17 11:11
Merengue
Ich liebe Tango. Bzw. ich liebe Lateinamerikanische...
Sepp (Gast) - 2013/12/13 15:12
Goodbye Vienna! Hello...
Liebe Herrschaften und Herrschaftinnen, Sie müßten...
luckystrike - 2013/03/23 21:30
Naja, wie alle halt ich...
Naja, wie alle halt ich diese weiße kalte Hölle nicht...
luckystrike - 2013/03/23 19:55
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Nein, ich meinte doch, seit diesem Posting wieder etwas...
arboretum - 2013/03/23 19:21
Klar gehts besser. Aber...
Klar gehts besser. Aber ein bissel Trauer für Mogli...
luckystrike - 2013/03/22 20:54
Treue Seele. Ich hoffe,...
Treue Seele. Ich hoffe, es geht Ihnen wieder besser.
arboretum - 2013/03/20 18:16
Tränen für Mogli
Es ist schon etwas unglaublich, besonders wenn man...
luckystrike - 2013/03/17 18:04

last year's kisses

Es lebt

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