Montag, 6. Juli 2009

oh wie schön ist Brandenburg!

(für manche)
(Wer hat eigentlich jetzt die Neutronenbomben, und wie genau ist der Wirkungsradius?)

Stolz!

Stelle grade fest, daß ich im Büro heute nur 14 Zichten geraucht habe (ist ja auch ein Nichtraucherbüro!)
Obwohl - ich war ja auch nur gut 4 Stunden da...

Harz III

Wörter sind doch dolle Sachen, gibt es doch extra ein Wort für "verwünscht" und eins für "verwunschen".

Definitiv verwunschen, das Wochenende in den Harzer Bergen, besonders wenn man mit Glammie und Frankie im Garten hinter einem längst verlassenen Haus sitzt, in dem zuerst zwei kleine, dann nur noch eine, dafür aber bucklige, alte Dame die Hinterlasenschaften von Generationen horteten, und Glammies Crazy Ladies aus dem Ipod aus dem Haus verwehte verwunschene Melodien singen.
Man fragt sich schon, wofür sie den perfekten tiefen Eiskeller nutzten und warum ausgerechnet giftige Colchicum (Herbstzeitlose) direkt vor dem Hinterausgang wachsen?
Eigentlich wollten wir auf der Terrasse die gleichnamige Szene aus Grey Gardens 1:1 nachstellen, an Tüchern und Broschen hätte es nicht gemangelt, aber irgendwie haben wir es verträumt. Vielleicht auch, weil wir uns nicht einig waren, wer wen spielen sollte.
Dafür deutete aber Glam den Begriff Rollrasen ganz neu.
Ach, hätte doch ein kleines Schreiberling die Brillianz aufgefangen, die zwischen den Büschen hin- und herglitterte, aber leider leider blieben die extra vom Glammie bereitgehaltenen Analog-Blocks mit dne Totenköpfen drauf ungenutzt und leer!

Samstag, 4. Juli 2009

Harzback Mountain

So, die Herrschaften, bin dann mal kurz weg übers Wochenende - mit Herrn Ereignishorizont i.R. zum Herrn Glam auf die Harzer Berge. Sachen machen die Jungs so tun - Holz hacken, Kälber gebären, Hirsche jagen. Oder so, keine Ahnung, jedenfalls nix mit Bohnen und Zelt.
Und in die Hände gespuckt wird höchstens zum Holzhacken.
Für gute Verpflegung ist jedenfalls gesorgt, die Kiste Weißwein ist schon seit gestern im Kofferraum, und Herr Glam hatte dieselbe Idee. Wahrscheinlich müssen wir den Rest des Buffets selber jagen oder zur Not Pflücken.

Freitag, 3. Juli 2009

Versetzt

Na toll, extra früher aufgestanden und das nach einem langen feuchten Sommerfest, weil Termin bei meiner Friseurin des Herzens zum polnisch-blond nachlegen und dann ist deren Kind krank.
Zum Ärgern ist es zu heiß, also freu ich mich stattdessen über 2 gewonnene Stunden.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Du erinnerst mich an Hiebe

Ich schätze ja Anette Humpe sehr, aber die letzte Ich+Ich-Platte hört sich nun wirklich an wie die singende klingende Telefonseelsorge, und dieser singende Tanzbär ging noch nie.

Habe mich immer gewundert, wie die mit ihren depressiven Liedern (und ich bin da als schwermütige Kuh weiß Gott offen für) so einen Riesenerfolg hinlegen konnten und sogar die scheußliche Ozwei-Halle vollkriegen. Sie haben es ganz einfach geschafft, die deutsche Johanniskraut- und Therapierten-Gemeinde anzudocken, und jetzt sieht man mal wie riesig die ist.

Andererseits grandios und konsequent: Wenn ihr nicht so ist, dann tritt sie einfach nicht mit auf, bleibt zu Hause und läßt den singenden klingenden Tanzbär alleine machen, O-Zwei hin oder her, das finde ich dann schon wieder anbetungswürdig.

Dienstag, 30. Juni 2009

(Abbildung ähnlich)

... wäre doch auch ein schicker Titel für eine Autobiographie...

Montag, 29. Juni 2009

Spocht!

Lucky in blinder Panik. Ich fühle mich, als ob ich gleich ins Krankenhaus muß, zu einer OP mit ungewissem Ausgang. Kittel mit hinten offen inklusive. Schon seit Tagen schlafe ich schlecht.

Spocht war immer die Manifestation meiner sozialen Nicht-Integration, mangelnde Fähigkeiten multipliziert mit körperlichem Nicht-Selbstbewußtsein, im Quadrat mit faschistoiden Spochtlehrern oder einfach dumpfen Jungs aus dem Dorf.
Mit Wort und Witz konnte ich mich zumindest immer auf eine Außenseiterpositon retten, aber wenn Körperliches ins Spiel kam, stellte sich klar heraus was was ist.
Was dazu führte, daß ich immer mit den anderen dicken Mädchen bis zuletzt auf der Bank sitzen blieb, wenn Mannschaften gewählt wurden. Oder bis ans Ende der Schulzeit (als einziger) mit Schwimmhilfe im Nichtschwimmerbecken dümpeln mußte. Oder sich alle schon im Voraus auf die Performance freuten, wenn im Spochtunterricht benotet wurde (Ich bekam immer eine 6, weil ich unter Druck Bewegungslegasteniker bin.)
Mehr als 400m am Stück bin ich noch nie gelaufen, wenn man das Laufen nennen kann.
Eigentlich habe ich mich in meinem Leben noch nie freiwillig bewegt, Sex und Tanzen mal ausgeschlossen und natürlich Schlauchboating mit Glam.

Ich glaube nicht, daß der PT weiß, worauf er sich eingelassen hat. Ich weiß es auch nicht. Der Geruch stinkender Gymnastikmatten verfolgt mich schon seit Tagen.

Ave Spocht, morituri te salutant.

Ich werde ihm Sitzfußball vorschlagen.

Samstag, 27. Juni 2009

Sommer in Aspik

Trübe sickert das wenige Licht dickflüssig durch die Fenster, drin gefangen Fetzen von Blüten, Blättern, Fliegen. Kein Wind rührt das gelierte Etwas um.
Es ist kalt, also ziehe ich mir was über, dann aber fange ich sofort an zu kleben, es ist so schwül. Ziehe ich es also wieder aus, und sofort wird der klebrige Schweiß eiskalt. Bjäch.

Aber eine gute Nachricht gibt es auch: Das Dach vom Mitbewohner ist wieder undicht, Handwerker auf dem Dach sind wieder gefordert. Die schlechte Nachricht folgt auf dem Fuß: es gibt eine neue Hausverwaltung, und die haben mit Sicherheit nicht die Telefonnummer von MEINEM Dachdecker. Da kommt bestimmt jemand der Günter ohne h heißt, in Lichtenrade wohnt und den Minipli von Dieter Thomas Heck aufträgt.

Freitag, 26. Juni 2009

Das neue Leben

Gestern an der Supermarktkasse hatte ich doch so ein sonderbares gutes Gefühl, so wie es die Menschen im Werbefernsehen scheinbar haben, wenn sie sich was angeblich Gutes tun mit irgendwelchem Wellnessdreck.
Für eine Sekunde fand ich es schade, daß es doch (noch?) keine Ampelkennzeichnung für Lebensmittel gibt, denn sonst hatte ich bestimmt Bonuspunkte bei meiner Krankenkasse bekommen, wenn Kaisers die Daten meines Einkaufs an sie weitergibt.
Es lagen nur Sachen auf dem Band, wo man mehrere zusammen kochen muß, Frisches und Gesundes, kein Fertigprodukt, OK, eine einsame Tüte Chips für die schwachen Stunden, und auch kein Alkohol.
(Na gut, ich hab eine neue Lieblingssorte Wein, den ich woanders kistenweise kaufe, und die Kiste war schon im Auto, und die Stange Zigaretten kaufe ich immer beim Händler meines Vertrauens der baut auf mich.)
But, still.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Ist doch so, oder?

Ich kann mich ja momentan nicht beschweren, wollte es aber eben mal festhalten, halten Sie sich fest:

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luckystrike - 2013/03/17 18:04

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