Freitag, 1. Oktober 2010

Der Allerschürfste Liebling der Säsong

Wow, was ne Killer-Knochenbrecherwoche!
Termine wie lauter häßliche kleine Perlen an einer verschissenen Schnur, und es schickt einem kein Mensch ne Mail weniger, nur weil man keine Zeit hat sie zu lesen.
Aber immerhin, 5 neue Kollegen, damit sind wir jetzt 49. Auch Wahnsinn.
Ein neues kleines Projekt, deutschlandweit, und vor allem mit netten Leuten.
Und dann vielleicht der Termin meines Lebens, eine große dicke fette Chance, für die ich ein bestimmtes Projekt seit über 10 Jahren hege und pflege wie eine seltene Orchidee, hier dünge, dort eine kleine wichtige Information säe, die einem strategischen Partner weiterhilft, dort Unterstützung sammle, indem ich, ohne daß ich es müßte, jemanden stütze oder großziehen helfe, und natürlich muß jedes sich anwanzende Ungeziefer schon in den Anfängen vernichtet werden. Wenn das klappt, ist es mein Meisterstück und ausgesorgt haben wir dann obendrein.

Zum Wochenabschluß noch ne feine Runde Badminton, sogar ohne daß ich zwischendurch fast gestorben wäre - es wird wieder.

Achja, fast hätte ich es vergessen, heute mußte der Teufel seine Schlüssel abgeben, hab ich fast vergessen. Ist aber auch eigentlich wurscht. Ashes to ashes, dust to dust.

Schau vorwärts, Engel!

Montag, 27. September 2010

Apokalyptische Weiber und Milchspendewunder

Herrschaften, wenn Sie bisher dachten, ein apokalyptisches Weib sei etwas, was am Kottbusser Tor in die U-Bahn einsteigt, haben Sie sich getäuscht - anscheinend kann man zur "Jungfrau" Maria, zur Muttergottes, ganz eben mal "Du apokalyptisches Weib", oder auch "Du brennender Dornbusch" oder auch einfach "Du Bundeslade" sagen, ohne daß gleich 12 strafende Engel vom Himmel rauschen und einen zu Boden schmettern.

Im Gegenteil, Madame fühlt sich angesprochen, lächelt einen rosa und hellblau an, und wenn sie einen ganz doll guten Tag hat, holt sie mit der Hand, mit der sie nicht ihr Balg festhält, ihre Brust raus und spritzt einen daraus mit Milch voll. Was auf Bildern bezeugt ist, die irgendwo in Kirchen oder Klöstern hängen.

Kinky? Yeah, but Catholic.
Ich war fassungslos, sowas hat man uns Messdienern nicht erzählt! Und das mit den Schimpfwörtern probiere ich auch mal aus!

(Was man alles an grauen Wochenenden erleben kann, wenn man die kunstgeschichtliche Magisterarbeit einer lieben Freundin Korrektur liest....!)

Samstag, 25. September 2010

Smilespotting

Gestern Bewerbungsgespräch gehalten, mit dem Lächeln von Ewan McGregor.
Sehr faszinierend, das ganze, und irritierend auch.

Freitag, 24. September 2010

Die Rache des kleinen Mannes

Gestern Termin mit dieser üblen Kuh gehabt, Geschäftsführerin, aber eigentlich in erster Linie das, was man in Berlin mit V vorne schreibt. Und deswegen war mir unwohl.
Kurz vorher war ich nochmal für kleine Jungs und Königstiger, und hab mir dann mit Absicht die Hände nicht gewaschen.
Zugegeben, kein allzu großes Vergehen, aber es reichte dazu aus, die Guteste herzlich, mit kräftigem Handschlag und breitem Lächeln zu begrüßen.

Donnerstag, 23. September 2010

Irgendwo dazwischen

Tut mir ja auch leid, Herrschaften, vielleicht bin ich schon in der vorgezogenen Winterstarre, jedenfalls schmolle ich den Rest der schönen Tage so ein wenig von der Seite an.
Obwohl die sich durchaus noch Mühe geben:

blauewinde

nachtkerze

Aber was nützt einem die duftendste, leuchtendste Nachtkerze, wenn es abends schon zu kalt ist, um ihr Gesellschaft zu leisten?
Ansonsten flitzen die Tage vorbei, alles ist ganz ok und mein Hirn und Herz sind leer, abends simulieren die Walkers mir ein volles rundes buntes Leben, und sonst ist nix, deswegen erscheint hier so selten was. Wirdschonwiederwer'n.

Donnerstag, 16. September 2010

Sonntag mit Tuberose

Sonntag war wahrscheinlich der letzte Tag in diesem Jahr, um auf den Schlachtensee zu gehen, zwar schon zu kalt fürs Gummiboot, aber fürs Ruderboot hätte es schon noch gereicht, und das Schaukeln und Wogen und das tanzende Licht auf den Wellchen wäre ja immerhin dasselbe gewesen.
Leider konnte ich niemanden mobilisieren, alleine wärs mir doch zu deprimierend gewesen, und mit dem Frust hätte ich mir auf jeden Fall den ganzen Tag versauen können.
Hab ich aber nicht - die neuen Zeiten im Hause Lucky sind derart, daß ich mir das selber aussuchen kann, ob ich mir den Tag versaue oder nicht.
Stattdessen dann ein wunderbarer Nachmittag auf der Bank in der Sonne mit wunderschönem Buch und Tuberose. Kennen Sie nicht?
Hier:
tuberose

So eine Tuberose ist so ein Ding, mit dem man herrlich einen Nachmittag zusammen auf der Bank verbringen kann, Blüten wie aus Wachs, mit einem schweren, körperhaften Duft, süß und herb und orientalisch.
Die da draußen machen sowieso eh was sie wollen:

klettermaulchen

Die hab ich dieses Jahr, genau wie die Winden und viel anderes Kroppzeug gar nicht gesät oder gepflanzt, die haben das selbst beschlossen.
Ist wohl wie im Leben: das was man plant und macht und tut ist das eine, und dann kommt noch dazu, was sich von selber mehr oder weniger zufällig einfindet, was das Ganze dann erst wirklich schön und bunt, l(i)ebenswert und einzigartig macht.

Dienstag, 14. September 2010

Eating in or eating out

Nach Vampirserien- und Zombiefilmschwemme wärs doch mal an der Zeit für eine Kannibalenserie!
Titel und Titelsong hab ich schon mal klar:
Barbra Streisands "People": People who eat People (are the luckiest people in the world!)

Freitag, 10. September 2010

Dem deutschen Volke?

Versicherungsvertreter verkaufen Versicherungen.
Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger.
Was machen eigentlich Volksvertreter?

Donnerstag, 9. September 2010

Die Sterne müssen verrückt sein!

Neben all den herrlichen klärenden motivierenden heilenden Entwicklungen der letzte Wochen geht heute sogar spontan mein Ipöttchen wieder, was ich seit Wochen aufgrund Platinenfehlers verstummt schon komplett abgeschrieben hatte.
What next?
Klingelt nachher womöglich noch der noch zu (er)findende (Traum)Mann meines Lebens an der Tür?

Liebes Universum: also mir würde da ein (nicht allzu) junger Bursche, bevorzugt mit dunklerem lockigen Haupthaar, frischem Teint, innerer und äußerer Stärke vorschweben, gut gebaut oben- und untenrum und überall, kurz: einen Mann einen Mann der noch richtig will und kann.
Also wenn ich mir was wünschen dürfte. Und wo wir grad schon bei sind, Unmögliches möglich zu machen.
Achso und beharrlich müßte er sein, weil ich mich natürlich wehren würde wie Sau. Aber das weißte ja, Universum.
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lucky strikes

the sacred and the profane

So viel Rauch, so wenig Feuer?

Du bist nicht angemeldet.

Rauchzeichen an:

luckystrike-ätt-wolke7-punkt-net

kiekste, wa?

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Schall & Rauch:

geile bsau
geile bsau
marco (Gast) - 2014/08/17 11:11
Merengue
Ich liebe Tango. Bzw. ich liebe Lateinamerikanische...
Sepp (Gast) - 2013/12/13 15:12
Goodbye Vienna! Hello...
Liebe Herrschaften und Herrschaftinnen, Sie müßten...
luckystrike - 2013/03/23 21:30
Naja, wie alle halt ich...
Naja, wie alle halt ich diese weiße kalte Hölle nicht...
luckystrike - 2013/03/23 19:55
Nein, ich meinte doch,...
Nein, ich meinte doch, seit diesem Posting wieder etwas...
arboretum - 2013/03/23 19:21
Klar gehts besser. Aber...
Klar gehts besser. Aber ein bissel Trauer für Mogli...
luckystrike - 2013/03/22 20:54
Treue Seele. Ich hoffe,...
Treue Seele. Ich hoffe, es geht Ihnen wieder besser.
arboretum - 2013/03/20 18:16
Tränen für Mogli
Es ist schon etwas unglaublich, besonders wenn man...
luckystrike - 2013/03/17 18:04

last year's kisses

Es lebt

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