Freitag, 15. Oktober 2010

Billig Spaß für unterwegs

Ist Ihnen langweilig? Der Tag grau, die Woche unerträglich?
Dann probieren Sie doch mal folgenden alten Kinderstreich:
An der Ampel oder wo sonst auch immer sie einem entgegenkommenden Auto nahe kommen, winken Sie ganz wild und freudestrahlend und dringlich dem wildfremden Gegenüber entgegen!
Die dummen Gesichter, wenn sie überlegen, wer das wohl gewesen sein könnte, sind unbezahlbar.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Tja, Kletterrose...

... du hast dir das mit dem Kletterrosen-Dasein auch anders vorgestellt:

kletterrose

Aber, bei einer Hüpfburg ist es ja auch nicht die Burg, die hüpft, gell?

Samstag, 9. Oktober 2010

Konsequent, eigentlich

Wenn man sich also, sagen wir, rund 15 Jahre vor dem Zahnarzt drückt, weil man zum einen eine Riesenangst hat (mein Kinder-Zahnarzt war ein Metzger und ich hatte unglaublich schlechte Zähne, die teilweise schon faul waren, als sie rauskamen, wohl genetisch) und zum anderen die letzten 10 Jahre mit dem Aufbau eines kleinen und eines großen Burnout beschäftigt war und sich demzufolge um wenig anderes kümmern konnte, da kommt dann schon einiges zusammen. An Angst, Befürchtungen und schlechtem Gewissen.
So dieses schlechte Kindergewissen, wenn man das tote Kätzchen, das man vielleicht ein wenig zu fest gedrückt hat, ganz hinten im Schrank versteckt, merkt es keiner, und keiner schimpft, so eins.
Außerdem bin ich auch manchmal zu besoffen müde, um abends noch zu putzen, und das nicht nur 1x im Jahr.
Jedenfalls war es eine gute Strategie, mich als Angstpatient zu erkennen zu geben, was bei den metergroßen Schweißflecken unter den Achseln wohl eh nicht nötig gewesen wäre.
Man behandelte mich wie einen 4-Jährigen, was angesichts der Umstände auch konsequent ist, und so ging ich mit gutem Gefühl und leider unverrichteter Dinge wieder nach Hause, mit ein paar weiteren Terminen. Und dem Kompliment, daß ich eine sehr gute Zahnhygiene habe, was, wenn ich heute drüber nachdenke, wohl eher eine ermutigende Lüge war.
Egal, geschämt hab ich mich zwar, aber immerhin - I just swam the English Channel...

Freitag, 8. Oktober 2010

Hell freezes over at 11:15 a.m.

Die Heidi sagt mir, daß es ein gutes Zeichen ist, daß in mir kaum noch etwas umgeht, was ich zum Beispiel fürs Bloggen verbraten könnte. Es würde bedeuten, daß ich aus meiner depressiven Belastungsstörung so langsam, aber endlich heraus wäre.
Das große Hallen in Herz und Hirn läge daran, daß ich über die Jahre so konditioniert gewesen wäre, daß ich nur depressives und angsterfüllendes gehortet hätte, und es mir ungewohnt sei, andere Gedanken oder Gefühle wahrzunehmen.
Nun gut, sie ist die Expertin, und sollte es wissen, gut für mich, schlecht fürs Bloggen.

Jedenfalls läuten hier grade die Kirchenglocken (ja, mitten in Kreuzberg!) und das zu Recht, mein letztes Stündlein hat auch gleich geschlagen: ich habe einen Zahnarzttermin.
Den ersten seit über 15 Jahren, ich weiß nicht, ob Sie sich vorstellen können, was das heißt.
Beten Sie für mich!

Es scheint an der Zeit, die alten Leichen mal alle aus dem Keller zu holen.

Freitag, 1. Oktober 2010

Der Allerschürfste Liebling der Säsong

Wow, was ne Killer-Knochenbrecherwoche!
Termine wie lauter häßliche kleine Perlen an einer verschissenen Schnur, und es schickt einem kein Mensch ne Mail weniger, nur weil man keine Zeit hat sie zu lesen.
Aber immerhin, 5 neue Kollegen, damit sind wir jetzt 49. Auch Wahnsinn.
Ein neues kleines Projekt, deutschlandweit, und vor allem mit netten Leuten.
Und dann vielleicht der Termin meines Lebens, eine große dicke fette Chance, für die ich ein bestimmtes Projekt seit über 10 Jahren hege und pflege wie eine seltene Orchidee, hier dünge, dort eine kleine wichtige Information säe, die einem strategischen Partner weiterhilft, dort Unterstützung sammle, indem ich, ohne daß ich es müßte, jemanden stütze oder großziehen helfe, und natürlich muß jedes sich anwanzende Ungeziefer schon in den Anfängen vernichtet werden. Wenn das klappt, ist es mein Meisterstück und ausgesorgt haben wir dann obendrein.

Zum Wochenabschluß noch ne feine Runde Badminton, sogar ohne daß ich zwischendurch fast gestorben wäre - es wird wieder.

Achja, fast hätte ich es vergessen, heute mußte der Teufel seine Schlüssel abgeben, hab ich fast vergessen. Ist aber auch eigentlich wurscht. Ashes to ashes, dust to dust.

Schau vorwärts, Engel!

Montag, 27. September 2010

Apokalyptische Weiber und Milchspendewunder

Herrschaften, wenn Sie bisher dachten, ein apokalyptisches Weib sei etwas, was am Kottbusser Tor in die U-Bahn einsteigt, haben Sie sich getäuscht - anscheinend kann man zur "Jungfrau" Maria, zur Muttergottes, ganz eben mal "Du apokalyptisches Weib", oder auch "Du brennender Dornbusch" oder auch einfach "Du Bundeslade" sagen, ohne daß gleich 12 strafende Engel vom Himmel rauschen und einen zu Boden schmettern.

Im Gegenteil, Madame fühlt sich angesprochen, lächelt einen rosa und hellblau an, und wenn sie einen ganz doll guten Tag hat, holt sie mit der Hand, mit der sie nicht ihr Balg festhält, ihre Brust raus und spritzt einen daraus mit Milch voll. Was auf Bildern bezeugt ist, die irgendwo in Kirchen oder Klöstern hängen.

Kinky? Yeah, but Catholic.
Ich war fassungslos, sowas hat man uns Messdienern nicht erzählt! Und das mit den Schimpfwörtern probiere ich auch mal aus!

(Was man alles an grauen Wochenenden erleben kann, wenn man die kunstgeschichtliche Magisterarbeit einer lieben Freundin Korrektur liest....!)

Samstag, 25. September 2010

Smilespotting

Gestern Bewerbungsgespräch gehalten, mit dem Lächeln von Ewan McGregor.
Sehr faszinierend, das ganze, und irritierend auch.

Freitag, 24. September 2010

Die Rache des kleinen Mannes

Gestern Termin mit dieser üblen Kuh gehabt, Geschäftsführerin, aber eigentlich in erster Linie das, was man in Berlin mit V vorne schreibt. Und deswegen war mir unwohl.
Kurz vorher war ich nochmal für kleine Jungs und Königstiger, und hab mir dann mit Absicht die Hände nicht gewaschen.
Zugegeben, kein allzu großes Vergehen, aber es reichte dazu aus, die Guteste herzlich, mit kräftigem Handschlag und breitem Lächeln zu begrüßen.

Donnerstag, 23. September 2010

Irgendwo dazwischen

Tut mir ja auch leid, Herrschaften, vielleicht bin ich schon in der vorgezogenen Winterstarre, jedenfalls schmolle ich den Rest der schönen Tage so ein wenig von der Seite an.
Obwohl die sich durchaus noch Mühe geben:

blauewinde

nachtkerze

Aber was nützt einem die duftendste, leuchtendste Nachtkerze, wenn es abends schon zu kalt ist, um ihr Gesellschaft zu leisten?
Ansonsten flitzen die Tage vorbei, alles ist ganz ok und mein Hirn und Herz sind leer, abends simulieren die Walkers mir ein volles rundes buntes Leben, und sonst ist nix, deswegen erscheint hier so selten was. Wirdschonwiederwer'n.
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lucky strikes

the sacred and the profane

So viel Rauch, so wenig Feuer?

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Rauchzeichen an:

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kiekste, wa?

stilleben

Schall & Rauch:

geile bsau
geile bsau
marco (Gast) - 2014/08/17 11:11
Merengue
Ich liebe Tango. Bzw. ich liebe Lateinamerikanische...
Sepp (Gast) - 2013/12/13 15:12
Goodbye Vienna! Hello...
Liebe Herrschaften und Herrschaftinnen, Sie müßten...
luckystrike - 2013/03/23 21:30
Naja, wie alle halt ich...
Naja, wie alle halt ich diese weiße kalte Hölle nicht...
luckystrike - 2013/03/23 19:55
Nein, ich meinte doch,...
Nein, ich meinte doch, seit diesem Posting wieder etwas...
arboretum - 2013/03/23 19:21
Klar gehts besser. Aber...
Klar gehts besser. Aber ein bissel Trauer für Mogli...
luckystrike - 2013/03/22 20:54
Treue Seele. Ich hoffe,...
Treue Seele. Ich hoffe, es geht Ihnen wieder besser.
arboretum - 2013/03/20 18:16
Tränen für Mogli
Es ist schon etwas unglaublich, besonders wenn man...
luckystrike - 2013/03/17 18:04

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