(Nachtrag zum 5. Mai)
luckystrike - 2007/05/19 18:59
Gestern beim Herrn Glam ein schönes Alias gefunden, das er mir mal gegeben hat:
Elli Teer!
Für einen bekennenden Kettenraucher nicht unpassend. Hoffe nur es klingt nicht zu eingebildet.
luckystrike - 2007/05/19 14:01
Herrschaften! Wenn Sie einen freien Tag haben, und eigentlich ganz viel Schönes erledigen wollen, wie Gärtnerei, Lampenladen, in der Sonne sitzen, sich am Arsch kratzen oder was auch immer, und sich nur noch nicht auf die richtige Reihenfolge geeinigt haben, dann vermeiden Sie EINE Übersprunghandlung AUF JEDEN FALL!
Gehen Sie NICHT zu
HERRN GLÄMMERDICK und nutzen Sie keinesfalls die 'Schnee-vom-vergangenen-Jahr-Funktion' und blättern sich durch die wunderbaren Einträge. Sie laufen Gefahr, SPASS zu haben, große und kleine ERKENNTNISSE zu erlangen, Mit Diven und Antidiven konfrontiert zu werden und insgesamt in eine wunderbare wundersame Welt abzutauchen.
Kann mich bitte bitte dringend jemand befreien kommen?
luckystrike - 2007/05/18 14:14
So, für alle Gayromeo-Besucher hier mal der Beitrag zur Beendigung der Debatte: XXL fängt bei 225 Gramm an, wie hier klar definiert ist:

luckystrike - 2007/05/18 11:50
Seinerzeit als Bub hab ich meinem Dad zum Vatertag auch mal so eins geschenkt: "Gott erhalte mir meine Gesundheit - und die Arbeitskraft meiner Frau" tröööt - not a bit funny...
Und ein Ex hatte aus naheliegenden Gründen sowas überm Küchentisch:
"Alle Wünsche werden klein
gegen den, gesund zu sein."
Den Spruch hab ich besonders in manchen Arbeitstreffen oft im Kopf...
luckystrike - 2007/05/17 18:48
One married He, one married She
what have you got?
Two people watching TV.
One husband, one wife
what have you got?
Two people sentenced for Life!
(Marriage is for Old Folks, Nina Simone)
Der Herr Lucky boykottiert mal wieder eine Familienfeier. Die sogenannte 'Goldene' Hochzeit seines Patenonkels, 'Päter' genannt, und seiner Frau Gerda.
Päter ist ein schlechtgelaunter, alter, stinkender Drecksack, maulfaul und asozial. Also ein typischer Vertreter seiner Generation der jetzt 70-80jährigen Männer, die nie gelernt haben und sich nie getraut haben, auch Mensch zu sein. Man kann ihn sich so vorstellen wie Jack Nicholson in seinen ungewaschenen Rollen, minus des Starstatus, der Genialität, und - der Fiktionalität.
Sein hervorstechendstes Merkmal ist, daß er in freier Natur im Abstand von mindestens 5 Minuten dicke gelbe Batzen in die Gegend setzt. Auch inhäusig hört man es in ihm rumoren und sammeln und lebt so in ständiger Anspannung.
Tante Gerda dagegen, immer -zig Dezibel zu laut, nie zuhörend, immer auf Sendung, und von allem, Arbeit, Schmerzen, Unglück, hat sie doppelt so viel wie jeder andere. Aber schon als Kind spürte man den Leidensdruck dahinter, und so war sie einem aus Mitleid dann doch sympathisch.
Das seltsame Paar feiert also nun, 50 Jahre verheiratet sein. Was gibts daran zu feiern? Als sie einmal sehr krank war, erzählte Gerda meiner Schwester von dem sexuellen Mißbrauch, dem sie seit Jahrzehnten ausgesetzt ist. Zumindest in einem Bereich scheint der alte Sack also noch Ansprüche an das Leben zu haben und seltsame Hobbies zu pflegen. Laß uns feiern! 50 Jahre!
Aber als Gerda schwer herzkrank wurde und Monate ins Krankenhaus mußte, hielt ihr Gatte es ebenfalls zu Hause nicht aus - wegen schwerster Nervenzusammenbrüche kam er ebenfalls in die Klinik, und die Psychopharmaka, die er seit Jahrzehnten einwirft, wurden geändert und verstärkt. 50 Jahre Kodependenz! Laßt uns feiern!
Nein, ich werde keine 1500 km in Kauf nehmen, ich würde auch nicht 50 Meter in Kauf nehmen, um dem sogenannten Jubelpaar zu seiner Lüge und zu seinem Elend zu gratulieren.
Immerhin kommt der Bürgermeister zum Gratulieren, der Kirchenchor wird singen, die Feuerwehr steht Spalier und die Zeitung veröffentlicht ein Foto samt Jubeltext. Es ist also für alles bestens gesorgt, und da möchte man dann sowieso nicht stören. Mit solchen Ansichten.
luckystrike - 2007/05/16 09:57
Immer, wenn ich am nördlichen Ende der Friedrichstraße stehe, dort wo die untenrum so international kompatibel aufgehübschte Meile noch wie echtes Ostpolen und damit nach echt Berlin aussieht, fühle ich mich beklaut.
Die Reste von Tränenpalast stehen ja noch, aber die schöne blaue Baracke ist schon vom Grundstück verschwunden.
Es war mir immer ein Stück Heimat und eine Freude, wenn ich dort vorbeifuhr, denn auf blauem Hintergrund gab es handgemalte Portraits von echten großen Künstlern und Helden: Cora Frost, Georg Kreisler, Helen Vita, und viele andere Größen der fälschlicherweise so genannten Kleinkunst. Weg!
Bald steht auf dem Grundstück ein weiterer gesichtsloser Glaspalast aus leerstehenden Büroetagen und wahrscheinlich noch einem Hotel, oder was man da so ansiedelt. Der denkmalgeschützte Tränenpalast wird eingebaut und ist damit genauso tot wie der Kaisersaal vom alten Esplanade, aufgebahrt wie Schneewittchen im Zony Zentner. Aber meine Lieblingsbaracke und die Helden darauf, die hatten keinen Schutz.
Da möchte ich weinen, jedesmal, wenn ich dort vorbeigehe, und deutsche Protestlieder aus dem 60er oder 70er Jahren anstimmen.
Aus der Rubrik: Jeden Tag ein kleiner Tod
P.S.: Ich finde nicht mal ein Bild der Baracke von der Straße aus gesehen. Also, wenn jemand eins hat, und mir schicken würde, würde ich mich sehr freuen.
luckystrike - 2007/05/15 11:11
Hehe, mein neues Lieblingswort: Winkfett. Gefunden bei der süßen
Mme Wortschnittchen.
Das fehlte mir grade noch, das Wort. Wenn ich auch nicht sicher weiß, was es bedeutet, aber so stelle ich mir vor, daß es die untere Oberarm- und Achselgegend von Damen (oder auch Herren) beschreibt, die besser kein schulterfreies Abendkleid ohne Stola zum Drüberlegen tragen.
luckystrike - 2007/05/15 09:54
An diese Stelle hätte nun eine obligatorische Grand-Prix-Rückschau gehört.
Leider aber haben die Betreiber des angeblich besten deutschen Bloganbieters es immer noch nicht geschafft, ein Abo so einzurichten, daß es sich selbst bis auf Widerruf verlängert. So wurde Herr Lucky zur denkbar ungünstigsten Zeit mit der unfreundlichen Bemerkung begrüßt, daß er nun keinen Beitrag mehr anlegen könne, da das Abo unterbrochen wurde. Nach einer angemessenen Zeit werde das Blog gelöscht.
HIMMEL! Wenn ihr das mit der Technik schon nicht hinbekommt, dann seid wenigstens kulant!
Jedenfalls geriet die Sangesshow sowieso so sehr in den Hintergrund des Abends, daß ich gestern erstmal recherchieren mußte, wer denn eigentlich gewonnen hat, und es war eigentlch ja auch sowieso egal. Und das Thema ist überall und rundherum sowieso bestens betreut worden.
Bilanz an Leergut: 3 Flaschen Sekt, 4 Flaschen Weißwein, eine Flasche Rose, eine Flasche Wodka. Und nein, ich wiederhole hier nicht, wieviele Menschen wir waren... Aber harte Umstände erfordern harte Gegenmanahmen. Erschwerend hinzu kommt, daß wir vorsätzlich gehandelt haben.
Ansonsten: 1 Sonnenbrand von der ausführlichen eigengesangsbegleiteten Begrüßung der Sonne von Aufgang bis High Noon.
Frittiertes Hirn. Textlücken sogar in den bestens bekannten Liedern, die sich aber wieder langsam schließen. Solle das menschliche Hirn doch über Regenerationsfähigkeiten verfügen?
Und ja, ich bin dankbar, daß wir ein Flachdach haben. Mit grüner Wiese. Und nachsichtige Nachbarn. Und daß diese Woche einen Feiertag mittendrin hat.
luckystrike - 2007/05/14 10:40
Entschuldigung, hab ich das richtig gehört? Einlaufparade?
Im Ernst? Der soundsovielte
Hamburger Hafengeburtstag beginnt mit einer EINLAUFPARADE?
Ich bin fassungslos, das finde ich Hardcore. Mann, sind die heftig drauf. E-kel-haft!
Allein die Vorstellung - ÜRGS!
luckystrike - 2007/05/12 14:41
Gestern wieder sehr gelacht beim SemiFinale des Grand Prix oder wie das heute heißt. Eurovision Song Contest. Hinterher geärgert, daß ich nicht live gebloggt habe, aber dann wüßten alle Menschen da draußen, was ich im Grunde für ein böses Herz habe. Hinterher ist das dann leider nur ein Gewölle aus bizarren Eindrücken:
Wie zu erwarten war, sehr viel simulierte Rockmusik.
Ebenfalls wie zu erwarten die übliche Quote östlicher Rocknutten, die allerdings heute alle singen müssen wie Christina Aguilera. Auch die Quote von Sängerinnen an der Grenze ihrer Stimmbänder mit den manischsten Gesichtsausdrücken wieder voll erfüllt. Besonders vorbildlich hier: Malta. Verzweiflung pur.
Lesbencontent aus ?Estland? ?Serbien?
Mindestens dreimal Schrittalarm - besonders drastisch Moldawien: Eine notdürftig bedeckte Frauenfalte, deren Sichtschutz sekündlich abzufallen droht. Ich hatte Angst - und Babe, Cher-Outfits sind vorbei!
Den Kostümwechsel Mid-Song gibt es auch noch - traditionell bedingt wohl. Wahrscheinlich wird bei den Proben ausgelost, wer diesmal ran muß. Norwegen und Dänemark diesmal. Wenn sonst nix hilft. Gut der Kommentator über die dänische DragQueen: 'etwas hüftsteif' - zart gesagt.
In Belgien schicken sie wohl die langzeitarbeitslosesten Musiker als ABM zum Grand Prix. Anders ist das nicht zu erklären.
Sogar 2x angerufen: Für Andorra, süße Jungs mit Punkimitatsong. Scheinen den Punk aber nicht richtig verstanden zu haben, man singt dazu nicht was a la "Save the World".
Und für Georgien für die beste Anlehnung an Mid80s Kate Bush und Ray-of-Light-pre-Esther. Und wegen des Debuts und natürlich auch für die georgische Kollegin Salömchen. Denn die bringt mir immer diesen leckeren georgischen Wein mit vom Heimaturlaub.
Freu mich auf Samstag.
luckystrike - 2007/05/11 10:47
luckystrike - 2007/05/10 19:03