Sonntag, 23. März 2008

17 Millimeter

... und wenn wir schon dabei sind, können wir auch gleich noch die Fotokiste durchsortieren.
Macht jetzt auch keinen Unterschied mehr. Leider ist der Campari-O jetzt alle alle. Britt?

On the Upside: bis auf 1 (na gut, anderthalb) sahen alle meine Exe wirklich gut aus. Die würde ich alle wieder nehmen.
Und, so im Retrospekt, sah ich selber früher auch wirklich gut aus, fast scharf.
Schade, daß ich es damals nicht gemerkt habe.

Daß es gut war, wie es war,
das weiß man hinterher,
daß es schlecht ist, wie es ist,
weiß man gleich.
17 Millimeter fehlten mir zu meinem Glück
und schon warfs mich meilenweit zurück


Schnauze, Hilde, hast ja Recht.

Giftschrank



Kardinalfehler.
Beim ersten Kaffee rief der Kramschrank danach, geräumt zu werden, eifersüchtig wegen der Aufmerksamkeit, die der Kleiderschrank bekommen hatte.
Nun muß man wissen, daß ich persönliche Schnipsel niemals wegwerfe, die kommen in einen Schuhkarton, der, wenn er voll ist, unbesehen fest zugeklebt wird und weggestellt wird. Früher war das einer für ein oder zwei Jahre, der aktuelle hält schon über 10 Jahre vor, weil nicht mal ich so bekloppt bin, meine Emails auszudrucken und dort abzulegen.

Unbesehen, das war das magische Wort. Durchgucken, der Kardinalfehler. Don't mess with your Giftschrank.
Ermunternde Post von Absendern, an die ich mich nicht erinnern kann. Einladungen von mittlerweile Toten, die ich nicht wahrgenommen habe. Thus quoth the Raven: Nevermore! 50 Euro auch, in einer Geburtstagskarte. Fotos, auf denen ich mich selbst kaum erkenne.

Und die Kopie einer Karte die ich wohl mal jemandem geschickt habe, aber ohne Adressaten, und ohne Jahr. Ich weiß nicht mehr wem und wann und aus welchem Anlaß:

Mein Lieber!
Bedenke: Die Liebe mag zwar daherkommen wie ein Schmusekätzchen, in Wirklichkeit aber ist sie ein gefährlicher Panther. Sie ist schön, geschmeidig, warm und einfühlsam, ihr Fell glänzt.
Aber man muß damit rechnen, daß sie manchmal unerwartet Wunden schlägt oder auch mitten ins Wohnzimmer auf den Teppich kackt.
Das muß man wissen.
Und sich dann wieder dafür entscheiden.
XXX

Da mußte ich kurz bei einem Campari-O (courtesy of Brittbee) innehalten.
Und gleich wird der Karton ganz ganz fest zugeklebt.

Hackfleisch-TV

Eine echte Alternative zu DSDS, TUUVFDSFA-wasweißich, und sicher auch für Splatter-Fans geeignet, vergeßt Real-Life-Soaps, Lost und Prison Break, hier kommt eine neue Dimension:
Hackfleisch-TV

Ich weiß leider auch nicht, ob das ein Kick-Off aus den Vorrrunden von DSDS ist, und die ausgeschiedenen Kandidaten dort ihre mediale Resteverwertung erleben.
Und anscheinend muß man hinfahren, um es dort live auf dem TV zu erleben, schade, daß sie es nicht ins Netz stellen, wäre bestimmt DER Renner.
(via schwadroneuse)

Achso: Frohe Ostern allerseits!

Samstag, 22. März 2008

-zig Kilo weniger in nur 4 Stunden!

Karfreitag dreht sich um Schmerz und Demütigung, Dornenkrone und Holzkreuz, Entsagung und so. Stundenlanges demütigendes Zurschaustellen des geschundenen Körpers.

Da ich nur ein Hohlkreuz habe, zog ich gestern beste Freundin Paula Sau dazu, ihrerseits Expertin im Entrümpeln von Messie-Wohnungen und praktischerweise gleich Trödelladenbesitzerin dazu.

Schon lange vorgehabt, und ebenso lange verschoben, war die Entrümpelung des Luckyschen fastbegehbaren Kleiderschranks dran.

In über 4 Stunden mußte der Herr Lucky nackt oder halbnackt über 20 Hosen, ca. 120 Tshirts, 30 Pullis, 60 Hemden, 50 Schlüpper anprobieren. Was sich eben so ansammelt, wenn man das letzte Mal vor 8 Jahren umgezogen ist.
"Die Hose ist sehr schön und sexy geschnitten, aber kriegst du sie auch ganz hoch oder nur bis zu den Knien?"
"Aha, dein Lieblingsschlüpper. Schickes Eierschalebeige, und SOLLEN die Eier raushängen?"
"Aha, das T-Shirt mit der Aufschrift SOLO vom letzten Annie-Lennox-Konzert. An sich schön. Wenn ich dir da eine Borte drannähe, und ein paar Fransen, dann reicht es auch über die Plauze rüber. Vielleicht sticke ich dir dann noch auf die Borte: "Und hier sehen Sie, warum solo!"
"Wenn du bei dem Anzug das Hemd draußen läßt, dann sieht man nicht, daß die Hose nicht mehr zugeht, und wenn du beim Hinsetzen ein wenig aufpaßt, dann kannst du den gut und gerne noch ein paar Jahre tragen."

Die Ausbeute: 4einhalb blaue Müllsäcke voll Altkleider, und ein wieder begehbarer Kleiderschrank. Und man braucht eigentlich auch nur 3 Hosen, die dann aber passen.
Und irgendwie ist es auch ok, sich einzugestehen, daß man aus 'S' herausgewachsen ist.
(Ich hatte das aber auch vorher mit der Therapeutin besprochen, die die Aktion sehr befürwortet hat, steht sie doch auf dem Standpunkt, ich sei gar nicht zu dick, möglicherweise seien meine Klamotten aber etwas zu klein. Ich halte das aber nach wie vor für einen billigen psychotherapeutischen Trick. Das nächste Mal mach ich meine Drohung wahr und zeig ihr meine Plautze.)

Donnerstag, 20. März 2008

Isn't it Ironic?

Life has a funny way of sneaking up on you
Life has a funny, funny way of helping you out
Helping you out


Seit Wochen schon habe ich so ein ungutes Gefühl, als Echo meines Burnouts kriecht es unvorhergesehen aus meinen Eingeweiden hervor, und sorgt dafür, daß ich nicht mehr klar denken kann. Ich zittere und bin wie gelähmt.
Der Körper hat die beste und genaueste Erinnerung, nur leider nicht das beste Gespür dafür, wann es angebracht ist, diese aufzutischen.

Jedenfalls, das ist der Zustand, wenn ich täglich mein Emailpostfach aufmache, und den wünsche ich niemand.

Gestern war es dann soweit: Einer meiner Kunden schickt seinen Kündigungswunsch. Es ist jener, der hauptsächlich mein Burnout verursacht hat, mit seinem Wahnsinn, seiner Inkompetenz, Arroganz, andauerndem Mißtrauen und kompletten Verblendung (mal abgesehen davon, daß er in manchen Terminen immer mal kurz rausmußte, um ne Line nachzuziehen). Ein Kunde frisch aus der Hölle, den ich meinem schlimmsten Feind nicht wünschen würde. Seit 6 Monaten läuft das Projekt zwar reibungslos bis erfreulich, aber ich wußte, daß der Wahnsinn nicht dauerhaft verschwunden sein würde.
Stellen Sie sich vor, sie müssen einen Pudding an die Wand nageln. Immer wieder.

Meine Reaktion: Zittern, Schwitzen, Panik. Doch dann, von ganz ganz tief unten, ein breites Lächeln, eine Entspannung, ein herzlicher Glückwunsch.
Der sich nach und nach durchsetzt, bis ich am Abend das wohlig-erschöpfte Gefühl habe, das nach stundenlangen Weinkrämpfen einsetzt.

Selten hat es mir so gut getan, ein Geschäft zu verlieren. Über 2 Jahre harte Arbeit in die Tonne zu treten.

Dazu muß Ostern gemacht sein: Tod und Auferstehung. Erneuerung!

Dienstag, 18. März 2008

30 Years of Wuthering

Glammie feiert hier gebührend den 30. Geburtstags von Kate Bushs 'The Kick Inside', hat mir aber die Würdigung der ersten Single 'Wuthering Heights', übertragen. Owei!

Februar 1978, ich bin 10 Jahre alt, durfte ich eine der ersten Sendungen von Bios Bahnhof sehen.
Bio präsentiert eine neue Sängerin, die noch keiner jemals gesehen hat. Die zarte Gestalt im roten Kleid mit den wilden langen Haaren, den weit geöffneten Augen, den unglaublich hohen Pumps und den geschmeidigen, wogenden, wallenden Bewegungen und der unglaublich hohen Stimme irritiert mit ihrer Intensität das zu jener Zeit übliche steinerne Studiopublikum, sie schauen auf den Boden, flüstern verstört mt dem Sitznachbarn.
Sie singt 'Kite' und 'Wuthering Heights'
Schon die ersten Pianoklänge von 'Wuthering Heights' entführen in sphärische Höhen, gefolgt von der fast unerträglich hohen, fast schrillen Stimme: "Out on the wily windy moors, We'd fall and roll in green" Nicht, daß ich das damals verstanden hätte, man braucht es auch nicht zu verstehen. Kate singt, tanzt, entäußert sich, und man hört und spürt den Wind, die rauhen Hügel, die Einsamkeit, die Sehnsucht, die Leidenschaft, in dem Lied.
Ein ganzer Roman in 3 Minuten erzählt, einer, den ich erst viel später lesen werde (wie Kate selber übrigens auch)

Ihre Plattenfirma wollte ein konventionelleres Lied für hre erste Single, doch Kate bestand darauf, mit 'Wuthering Heights' zu debutieren. Heute kann man sich das kaum vorstellen, aber damals waren solche Töne in einem rocklastigen Großbritannien noch nie gehört, und viele Zeitzeugen erinnern sich an das erste Mal, als dieses Lied aus dem Radio klang. Musik wurde damals von Männern geschrieben, und (außer bei Bowie und Queen) als Set aufgeführt, nicht wie ein Theaterstück inszeniert und emotional performed.
Auch die beiden Promo-Videos, besonders das im weißen Kleid mit dem optischen Echo-Effekt, kündigten der Welt davon, daß hier eine Künstlerin geboren ist wie keine andere. Die unerschrocken mit bisher ungekannter Intensität und Weiblichkeit ihre Kunst ausdrückt.

Das irritiert natürlich viele, es ist einfach, sie zu parodieren, oder einfach nur auf ihre Schenkel zu starren, das exaltierte Mädchen zu belächeln, sie in ihrer naiven Offenheit zu verletzen.
Mit der Zeit wird Kate sich immer weniger entäußern und entblößen, sie wird sich immer mehr hinter ihre Kunst zurückziehen, aber hier werden wir Zeuge der Geburt einer Künstlerin, deren Kunst keine Grenzen kennt, absolut, naiv, kraftvoll, unbefangen und unmittelbar. Poesie pur.

Für mich öffnet sich ein neues Universum. Eine verwandte Seele, nur mit dem Unterschied, daß sie sich ausdrücken kann und sich davor nicht fürchtet. Wie Kate hatte ich, der ich im Grunde genommen als Mädchen aufgewachsen bin, mich vor der Realität in meine Traumwelten aus Büchern und Musik geflüchtet, und hier war jemand, der aus meiner Seele sprach, fast am Rande der Peinlichkeit ausdrückte, was sie fühlte, schamlos im Sinne von 'ohne Scham', unerschrocken, voller Kraft und wunderschön.

Im Sommer wird Kate Bush 50 und ich hoffe, daß sie noch 50 Jahre lang Musik macht, und wenn es nur alle 10 Jahre ein Album gibt.

Montag, 17. März 2008

(Anti-)Rassismus anno 1968

"Ihr Maler, laßt euch sagen,
ihr habt so viel uns zu schildern,
ich frag euch, darf ichs wagen,
es fehlt etwas euren Bildern!

Sag warum malt ihr denn nur weiße Engel,
die vom blauen Himmel schweben?
Diese vielen kleinen Engel
muß es doch auch anders geben!

Warum denkt ihr denn nie daran
daß auch ein Engel schwarz sein kann?
Die vielen kleinen Neger sehn euch bittend an!"

So setzte sich Alexandra in der deutschen Version "Schwarze Engel" von "Angelitos Negros" für mehr Gleichberechtigung ein.
Der Song war ansonsten auf Spanisch von Lola Flores und auf Englisch von Eartha Kitt mit weitgehend gleichem Text gesungen worden, es hörte sich bei denen aber nicht annähernd so bescheuert an... ;-)

(aus der Rubrik: Gut gemeint ist manchmal gut gemein)

Samstag, 15. März 2008

Eigenkannibalismus

Also wenn man sich von anderen Menschen ernährt, dann wäre das ja dann Kannibalismus.

Wenn man fastet und so seine eigenen Fettreserven oder gar eigene Muskelmasse aufbraucht, dann muß das dann also Kannibalismus an sich selbst sein.

TAUSEND!

Luckys tausendtägiges Reich.

Every day I write the list
Of reasons why I still believe they do exist
(a thousand beautiful things)
And even though it's hard to see
The glass is full and not half empty
(a thousand beautiful things)
(...)
I thank you for the air to breathe
The heart to beat
The eyes to see again
(a thousand beautiful things)
(Annie Lennox)

Tausend und eine Nacht,
sag wie lange ist das her?
Tausend und eine Nacht,
unser Teppich fliegt nicht mehr
(Milva wirds wohl wissen)

Ich hab 1000 Gründ zum Glücklichsein
1000 Türen, die offenstehn,
(...)
doch am meisten will ich
was ich nicht haben kann
(frei nach Michael von der Heide)

Tausendmal am Tag
lacht oder weint wo ein Kind
Tausendmal am Tag
verlieben Menschen sich blind
(Knef)


Doch wie er von der Liebe sprach
stach mir mitten ins Herz
Tief und tausendfach
(Klee)

Tausend Mal berührt, tausend mal ist nix passiert (Klaus Lage)


Klassentreffen der Travestie

So ist das richtig, morgens noch mit Weltkonzernen verhandeln, und abends dann zum 20. Bühnenjubiläum der Tuntengruppe (die allerdings die letzten 18 1/2 Jahre nicht mehr zusammen aufgetreten sind, muß man ehrlichkeitshalber dazu sagen.)

Eigentlich war ich ja schon um 19 Uhr bettschwer, aber das wollte ich mir dann doch nicht nehmen lassen, und es hat sich gelohnt, viele Überleber, alte Freunde, ehemalige Bekannte, manche hat es schwer getroffen, andere viel glücklicher als früher.
Dazwischen sah man auch den Geist des ein oder anderen Verstorbenen am Kaltgetränk nippen. Alles schön, alles gut für Seele, und viel getanzt. Jaja.

Eine große Show, und warum hat eigentlich nie jemand den "Zeppelin der Sehnsucht" auf CD gepreßt? Einziger Beschwerdepunkt: Früher dauerten solche Shows bis zu 6 Stunden, die hier nur 2. Also ich hätte noch 2-3 Stunden gekonnt.

Freitag, 14. März 2008

Zitterpartie

Heute ein wichtiger Termin, vielleicht der wichtigste mehrerer Jahre. Kleines Dorf in Gallien trifft Cäsar. Streichelzoo trifft Haifischbecken.

Pünktlich dazu erinnert sich mein Körper schon die ganze Woche an alle Tricks und Finten, die er so auszuspielen hat, der Körper hat eine bessere Erinnerung als ich. Magenschmerzen, Kopfschmerzen, Hexenschuß, Herzrasen. Aber ich habe es als Defaultmodus erkannt und lache es aus. Ich bin nicht mehr derselbe wie der mit dem Burnout von vor fast zwei Jahren. Aber er ist mir sehr vertraut.

Außerdem wollte ich den Termin selbst, dem Konzern ein wenig vor den Bug scheißen, und trotzdem oder grade damit ein paar Goodies abnötigen. Mal gucken, was er will.
Wenn ich zu weit gehe, könnten wir ganz kühl abgeschossen werden. Wenn ich nicht weit genug gehe, werden wir nie wieder ernst genommen.
Sportlich bleiben. Gefährliches Spiel. Diplomatie und Politik im Hochsicherheitsmodus. Drahtseilakt mit geschwollenen Füßen. Wer mit dem Teufel verhandelt, sollte seine Seele an einem sicheren, unbekannten Ort verwahrt haben.

Ich weiß wo sein Lindenblatt sitzt. Er mit dem Haifischlächeln kann nur gradeaus. Kann nur Zielvereinbarung. Kann damit nicht umgehen, wenn man gar kein Ziel vereinbaren will. Auf Angriff nicht eingeht, sich in keine Ecke drängen läßt, sondern Blumen schenkt. Wert auf Unabhängigkeit legt. Erfolg auch ohne ihn hat. Und ihn ganz umsonst und fast ohne Eigeninteresse profitieren läßt. Das versteht er nicht, sein Haifischlächeln verschwindet, und er bekommt rote und gelbe Pusteln um Mund und im ganzen Gesicht, fängt an zu schwitzen.
Ein Hase muß Haken schlägen, weil er nicht so schnell und so stark ist wie der Puma.
Hoffen wir, daß er schlau und wendig genug ist, um seinen sicheren Bau zu erreichen, mit fetter Beute obendrein.

Edit: Vielen Dank euch fürs Daumendrücken! Es hat geholfen, es war ein weitgehend freundlicher Termin, und auch wenn ich nicht so scharf agiert habe, wie ich es mir vorgenommen hatte, hat der Hai sich eine ganze Seite Notizen gemacht, was ich alles so haben will, und Zusagen gemacht. Wo sie mir ans Zeug wollten, konnte ich recht flink ausweichen...
(Hab mir ja sogar die Nasenhaare rasiert gehabt!)
Und jetzt bin ich groggy wie nach einem Boxkampf... und ganz glücklich. Merci nochmal fürs Daumendrücken!
Das Wochenende kann kommen...

Donnerstag, 13. März 2008

Rumbarassel

Mein Kopf ist leer, verdorrt und vertrocknet.
Wenn ich ihn auf die Seite lege, höre ich die Trockenerbsen in Richtung Ohr kullern.

Vergnügen Sie sich doch einfach derweil mit 2 Jahre altem Spermatausch.

Mittwoch, 12. März 2008

Be Berlin, Be Guerilla

Es gibt sie noch, die kleinen feinen Sachen, die mein dürres, trockenes, kaltes Herz erfreuen! Und DAS ist dann eben Berlin, Berlin, das ich mag.
(wo kommt eigentlich immer dieser Zang her, Berlin im Satzbau zu doppeln, ist ja hier nicht N.Y., N.Y.!?)

Als gestern unser aller Wowimeister die wie ich finde recht überflüssige Sprechblasen-Kampagne präsentierte, wurde die launige Rede per Livestream auch auf der Site der Hauptstadt übertragen:
...einen wunderbaren Nahverkehr, wenn er denn fährt (...) ...und soll Spaß machen - obwohl, das ist ja immer so eine Sache, mit dem Spaß, in Berlin (ungefähr zitiert). Siehe auch schönen Beitrag im Spiegel

Jedenfalls, nicht von gestern und frech wie Borke haben sich zu just der selben Zeit die Flughafen-Tempelhof-Befürworter ein dickes fettes Banner für die Startseite von Berlin.de gegönnt, da prangte dann neben dem Wowi-Livestream janz prall: Be Berlin! Be Tempelhof!
Das war dann auch gaaanz schnell wieder weg, und hinter den Kulissen hats dann ganz ordentlich gerappelt, aber DAS ist eben Berlin.

Oder die Köpi: Auch wenn ich jetzt nicht der größte Sympathisant für den verwahrlosten Müllhaufen bin, fände ich es dennoch sehr schlimm, wenn einer der letzten Orte, in denen Berliner noch nach ihren Vorstellungen als Hausbesetzer leben, geräumt würde. Ich meine, es gibt kaum mehr Wagenburgen und die meisten besetzten Häuser sind als solche nicht mehr zu erkennen, oder geräumt.

Jedenfalls, in wohl langwierigen, aber jewieften Verhandlungen haben die Hausbesetzer wahrscheinlich ene kleine Unstimmigkeit zwischen dem Hauskäufer, der wohl eher ein Strohmann für einen großen Berliner Immobilienhai war, wie der Spiegel
nahelegt, ausgenutzt, und einen 30-jährigen Mietvertrag bekommen. Riecht irgendwie nach "mit eigenen Mitteln geschlagen..."

DET is Berlin, meine Herrschaften! Renitent und jewieft, schniek und knorke, frech wie Borke!

(Nachtrag: genau 30 Sekunden habe ich es auf dieser gräuslichen Kampagnenseite ausgehalten, 20 Sekunden Ladezeit inklusive. Bjäch)
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the sacred and the profane

So viel Rauch, so wenig Feuer?

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geile bsau
marco (Gast) - 2014/08/17 11:11
Merengue
Ich liebe Tango. Bzw. ich liebe Lateinamerikanische...
Sepp (Gast) - 2013/12/13 15:12
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Liebe Herrschaften und Herrschaftinnen, Sie müßten...
luckystrike - 2013/03/23 21:30
Naja, wie alle halt ich...
Naja, wie alle halt ich diese weiße kalte Hölle nicht...
luckystrike - 2013/03/23 19:55
Nein, ich meinte doch,...
Nein, ich meinte doch, seit diesem Posting wieder etwas...
arboretum - 2013/03/23 19:21
Klar gehts besser. Aber...
Klar gehts besser. Aber ein bissel Trauer für Mogli...
luckystrike - 2013/03/22 20:54
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Treue Seele. Ich hoffe, es geht Ihnen wieder besser.
arboretum - 2013/03/20 18:16
Tränen für Mogli
Es ist schon etwas unglaublich, besonders wenn man...
luckystrike - 2013/03/17 18:04

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