Donnerstag, 5. Juni 2008

Majestät beliebt zu reisen

majestaet

Es muß allerdings einige kopflose Hektik beim Packen gegeben haben. Oder es ist der uneheliche Bruder von Marie Antoinette und Kuchen war alle (links im Bild.)
Sitzplätze waren auch alle, scheints.
(Gesehen gestern auf der Schlesischen Straße)

Lange Leitung

Manchmal dauert es ja auch ein wenig, bis der Groschen fällt:
Aus einem Kommentar der großen Britt von hier von vor 2 Jahren:
"Ich werde ja immer als Zicke bezichtigt, wenn ich am Strand über schlecht gemachte Titten lästere... meine Güte, wer läßt sich so etwas eigentlich noch machen. Da wurde doch echt ein Tausi am falschen Ende gespart."

Am falschen Ende? Prust!

Mittwoch, 4. Juni 2008

ich brauch ne Knarre

Gestern um ein Haar aufs Maul bekommen, und das kam so:

Am Kotti wie immer eine dieser rumänischen renitenten Fensterputzrattenkolonnen, die Frau ignoriert wie immer komplett mein Nein! Verzieh dich-Schreien und -Winken und fängt an, mir ihren Dreck auf die Windschutzscheibe zu schmieren.
Weswegen ich dann immer laut hupe, denn das kriegen sie dann doch mit und erschrecken sich, und zur Not mach ich Scheibenwischer an und spritze Wischwasser.
Ich meine, welchen Teil von NEIN kann man auch als Rumänin oder wasweißich nicht verstehen?

Jedenfalls, auf einmal fängts neben mir verstärkt an zu hupen, und zwei türkische Jungbullen brüllen mich aus ihrem fetten Präpotenzmercedes an:
"Eh Alter, das is ne Frau, verstehste, eine Frau!"
Ich verstehe nicht, und brülle zurück "Mir ist das egal, was das ist, die soll die Finger von meinem Auto lassen, wenn ich nein sage!"
Was die wiederum nicht verstehen, und weiter brüllen "Eine Frau, du Arschloch, ischkommdirmarüber!"
Die Sicherheitsgurte werden gelöst, und die Türen öffnen sich, ich voll im Schreck denke noch so schnell gehen meine Scheiben nicht hoch, da sehe ich aus dem Augenwinkel, daß die Ampel jetzt grün ist, und gebe Vollgas.

Deswegen hätte ich jetzt gern und sofortig eine dicke fette Knarre fürs Handschuhfach, nur so zum Zücken. Diese Sprache würde so eine osteuropäische Windschutzscheibenpenetrantin verstehen, und die mißgeleiteten muslimisches-Frauenbild-Vertreter auch.
Einfach kurz aufblitzen lassen, und Ruhe ist.

Dienstag, 3. Juni 2008

Fatsuit

"Boah, ich schwitze bestimmt noch mehr als xxx!"
"Warum, schwitzen denn dicke Menschen wirklich so viel mehr als dünne?"
"Stell dir einfach vor, du hättest einen Neopren-Anzug an, den ganzen Tag. Immer."
"Ach so, ja nee, is klar."

Montag, 2. Juni 2008

Public Displays of Affection

Boy, what a weekend!
Am Freitag also Yazoo live, ein unwahrscheinliches Ereignis, mit dem Ereignishorizont i.R. Auf dem Weg zur Columbiahalle die bange Frage, ob das jetzt ein ältliches Publikum wird, aus ewig Gestrigen, große Erleichterung dann, als wir auf eine größtenteils jugendliche, gothic- und animeorientierte Meute treffen, die in Schwarz, Lila, Rosa und Fuchsia auf Einlaß warten. Moment!? Es soll doch um acht losgehen? Ach richtig, das hier ist das Columbia Fritz, Yazoo ist eins weiter, und siehe da, eins weiter warten auch dann die Um-die-40-Jährigen auf ein Stück wiederbelbter Erinnerung aus ihrer stilbildenden Zeit. Das Konzert dann, großartig, kein Wunsch bleibt offen, hier und heute und doch exakt was es immer war, eine nichtmuseale Aufführung, kein peinlich modernisiertes Unterfangen, weil nicht nötig. Yazoo ist. Und war. Und wir sind glücklich und bewegt.

Danach dann zur Abschiedsparty des unglaublich reizenden Bomec, den ich allerdings leider erst dort kennenlerne - Say Hello Wave Goodbye in einem Rutsch. Noch nie habe ich mich auf Anhieb bei einem Menschen so wohl gefühlt. Man muß aber auch gönnen können, in dem Fall Serbien, und es wäre zwar menschlich, aber nicht nett, sich zu wünschen, daß er bald wieder zurückkommt (aber heimlich gedacht haben es sicher einige.) Gin Tonic war wiederkehrendes Thema des Abends, so wie Kopfschmerzen wiederkehrendes Motiv der Folgetage wurde.

Samstag dann eine unglaubliche Premiere: Kiss me Kate in der Komischen Oper. Im Unterhaltungsbereich das Schönste, was ich jemald auf einer Bühne gesehen habe, und das will was heißen. Witzig, sexy, respektlos, ironisch, liebevoll - Homoglitterpunkglampornmusical mit einer großartigen Hauptdarstellerin Dagmar Manzel und einer großen Menge Tänzer und Sänger in allersexiesten Kostümen. Hätten sie noch mehr Pailletten anbringen wollen, hätten sie das Publikum besticken müssen.

Danach dann der Versuch der Erregung öffentlichen Ärgernisses, als ich auf der Französischen Straße vor der Bayrischen Botschaft barfuß in einer transparenten Unterhose stand, um vom Premierenanzug in etwas Bequemeres zu wechseln. War dann aber keiner erregt oder verärgert. Seh'nse, det is Berlin!

Dann zur Party der Herzen. Es muß ein schlimmer Abend für den Rest Berlins gewesen sein, dann alle wunderbaren Menschen nicht nur Berlins waren in der Glamourdick Mansion, um dem Wunderbarsten von allen zu huldigen, ein Fest, ein Rausch, ein Herz und eine Seele, und Schönheit allerorten, innen und außen. Der Morgen wurde auf der Terrasse begrüßt, weil zusammen weinen genauso schön ist wie zusammen lachen oder zusammen singen, und man mit den richtigen Menschen alles zusammen und auf einmal tun kann.

Den Sonntag dann schmerzend und schwitzend auf dem Sofa verbracht, weil man das Bett nicht mehr gefunden hat, und dann zur Reprise ins Glamourdick Mansion, mit Restalkohol im Blut und aus dem Kühlschrank, Blasen (Seifen-), Beschneidungsdiskussionen und einem Ipod-Battle. Die amerikanische Nachbarin zeigt, daß sie im Gegensatz zu bestimmten Bloggerinnen Schlüpfer trägt. Er ist rosalila und heißt Erika. Glams Zeh ist rot lackiert, trägt aber keinen Namen. Man hätte ihn Rufus nennen können.

Life can be so beautiful. Zu meinem Glück fehlt mir eigentlich jetzt nur noch ein Zivi, um diese Woche durchstehen zu können. Noch so'n Wochenende und ich bin tot.

Sonntag, 1. Juni 2008

Happy Birthday Darling!

I love you! My Sister & Brother! May all your days be beautiful!

Freitag, 30. Mai 2008

I before E except after C - In my Room Upstairs at Eric's

Revisiting Formative Years

Boah, bin ich alt. (Also jetzt nicht so alt wie ein Stones-Fan, aber...) Und heute abend werde ich das live erleben - eine unwahrscheinliche Reunion, die ich nie erwartet hätte, und niemals erträumt. (Und von der ich jetzt auch nicht wirklich viel erwarte.)

Yazoo sind in der Stadt, Reconnected nach 25 Jahren. Sie waren nur 18 Monate und zwei Platten zusammen, konnten sich noch nie wirklich leiden, und warum sie jetzt zusammen auf Tour gehen, ist mir rätselhaft, money or memories? Or and?

You and me Both war zusammen mit Sweet Dreams von Eurythmics meine erste LP, und die habe ich über Monate tagein tagaus den ganzen Tag gehört, abgekapselt in meinem 9qm-Zimmerchen in dem gottvergessenen Bauerndorf, bis das Vinyl fast durchsichtig war. Und fühlte mich verstanden von der kalten Elektronik und der warmen Stimme. Ode to Boy, Winter Kills, Anyone, And on.
Und ich wollte unbedingt die Frisur von Vince Clark haben, die Glatze mit dem Puschel vorne, tststs.

Als sie sich trennten, hab ich sehr geweint, und monatelang überlegt, ob ich Alison Moyet schreiben soll, daß sie weiter singen soll. Hat sie ja dann auch ohne mein Zutun getan.

Nun, bin gespannt.

(Und damit der Tag nicht umsonst war und auch alle was gelernt haben: der Titel ist nicht nur ein Song von Yazoo, sondern eine englische Eselsbrücke, von wegen ie oder ei, also: believe, aber conceive. Spiel, Spaß, Spannung, Bildung. Alles auf einmal! Doll!)

Nachtrag: Herrlich wars! die TAZ hat einen sehr treffenden Bericht.

Donnerstag, 29. Mai 2008

Steinigen ist Out

Igel gilt nicht als Waffe
Andere hätten vielleicht ihren Kampfhund losgehetzt, ein findiger Neuseeländer griff zum Igel. Der überlebte die Attacke zwar nicht, verletzte aber immerhin das Ziel des Wurfs. Der Täter kommt mit einer Geldstrafe davon.

Wellington - Ein Neuseeländer ist wegen Körperverletzung verurteilt worden, weil er einen Teenager mit einem Igel angegriffen hatte. Der 27-Jährige hatte dem Jungen das Stacheltier im Februar aus fünf Metern Entfernung hinterher geschleudert. Er traf den 15-Jährigen am Bein, wo der Igel nach Feststellung des Gerichts eine Quaddel hinterließ und vier Stacheln einbüßte. Der Junge ging zum Arzt. Der Igel überlebte die Attacke nicht. Der 27-Jährige muss 500 neuseeländische Dollar (250 Euro) zahlen, berichtete der Sender TV3 am Donnerstag.

Die Staatsanwaltschaft hatte sich gnädig gezeigt. Sie rückte von ihrer ursprünglichen Anklage der Körperverletzung "mit Waffe" ab. Das hätte den Mann für fünf Jahre hinter Gitter bringen können.

Quelle

In der Rubrik Igel when he flies

Verweile doch...

Ich freu mich ja immer, wenn ich in meiner Statistik sehe, daß Besucher ein paar Minuten oder gar eine halbe oder ganze Stunde hier verbracht haben, weil ich mir dann denke, es hat sie interessiert, was hier so passiert, und sie sind nicht nur vorbeigekommen, um kurz zu checken, was es neues über Industriewaschbecken oder Agnethas Po gibt.

Man kann dann ja auch im Verlauf nachvollziehen, wohin sie geklickt haben, und was gelesen wurde.

Wenn aber so jemand eine halbe Stunde hier war, aber nirgendwohin geklickt hat, legt das ja nahe, daß er oder sie sich in der Zeit die Fußnagel gemacht , diesen dicken Pickel endlich mal ausgedrückt , mit der Schwiegermutter telefoniert haben oder einfach gepflegt kacken waren.
Das finde ich dann nicht so eine schöne Vorstellung...

(Aus der Abteilung 'Man muß auch mal Nullbeiträge schreiben')

Mittwoch, 28. Mai 2008

Unlike me

fragile

Die Nachricht

Auf meinem Anrufbeantworter habe ich noch eine Nachricht von meiner Mutter, aus dem April.
Die habe ich damals nicht gelöscht, weil ich weinen mußte, als ich sie hörte.
Gut gelaunt und aufgeräumt (das war sie nicht immer auf meinem AB) gratuliert sie mir zum Namenstag, und deswegen mußte ich damals weinen, weil ich den Namenstag schon längst abgeschafft habe, und sie die letzte war, die zu dem Tag noch gratulierte.

Dann entschuldigte sie sich ein wenig selbstironisch, daß sie kein Paket geschickt habe, mit ihr sei eben auch nicht mehr so viel los wie früher. (Sie hatte mir immer ein mehrere Kilo schweres Paket mit selbstgebackenem Marmorkuchen, Zigaretten und Tonnen Süßigkeiten geschckt, mit der Ermahnung, nicht so fett zu werden und endlich mit dem Rauchen auszuhören. Die Süßigkeiten hab ich meist verschenkt, die Zigaretten natürlich selbst geraucht.)
Dann flucht sie eine Runde, weil sie sich an der Tischkante gestoßen hat, versichert mir ihre Liebe, und erinnert mich noch dran, den Onkel zum Geburtstag anzurufen.

Der Gedanke war, wie so oft vorher schon, daß sie eben die letzte war, die einzige, in so vielen Dingen, wie viele Jahre das noch so sein wird, und die Angst vor dem Tag, der dann ja sehr bald auch kam.

Montag, 26. Mai 2008

Kann kommen

2 Wochenenden später, 240 Liter Erde ausgetauscht, 10 große Ikea-Taschen mit Modder runtergebracht, 2 Einkaufstouren in die Gärtnerei des Vertrauens sowie ein Sonntagsbesuch beim Holländer, et voila, 45 Kübel, Töpfe und Töpfchen voller Leben auf 12 Quadratmetern, something old and something new, something borrowed, something blue.
Die Farben der Sasion eher Bollywood, orange, pink, lila, gelb, und niemals ohne Männertreu, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Ich bin gerüstet für den Sommer!

balkon08

balkon082

balkon081

(Die anderen Ecken werde dann gezeigt, wenn sich da was tut)

To Whom it may concern...

Oh, the alcoholic afternoons
When we sat in your room
They meant more to me
Than any, than any living thing on earth
They had more worth
Than any living thing on earth
(The Smiths)
logo

lucky strikes

the sacred and the profane

So viel Rauch, so wenig Feuer?

Du bist nicht angemeldet.

Rauchzeichen an:

luckystrike-ätt-wolke7-punkt-net

kiekste, wa?

006

Schall & Rauch:

geile bsau
geile bsau
marco (Gast) - 2014/08/17 11:11
Merengue
Ich liebe Tango. Bzw. ich liebe Lateinamerikanische...
Sepp (Gast) - 2013/12/13 15:12
Goodbye Vienna! Hello...
Liebe Herrschaften und Herrschaftinnen, Sie müßten...
luckystrike - 2013/03/23 21:30
Naja, wie alle halt ich...
Naja, wie alle halt ich diese weiße kalte Hölle nicht...
luckystrike - 2013/03/23 19:55
Nein, ich meinte doch,...
Nein, ich meinte doch, seit diesem Posting wieder etwas...
arboretum - 2013/03/23 19:21
Klar gehts besser. Aber...
Klar gehts besser. Aber ein bissel Trauer für Mogli...
luckystrike - 2013/03/22 20:54
Treue Seele. Ich hoffe,...
Treue Seele. Ich hoffe, es geht Ihnen wieder besser.
arboretum - 2013/03/20 18:16
Tränen für Mogli
Es ist schon etwas unglaublich, besonders wenn man...
luckystrike - 2013/03/17 18:04

last year's kisses

Es lebt

Online seit 7519 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 2015/09/07 02:00

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