Montag, 25. Februar 2008

Auf'n Sack

Manchmal gehe ich mir selber ganz schön auf den Sack mit meinen gesammelten Selbstbespiegelungen und Irrelevanzen hier.

Nur, daß Sie das wissen, wenn Sie hier mal genervt sind. Geht mir genauso.

Ich müßte vielleicht mal mehr in die Welt hinaus gehen. Wenn ich mal Lust habe.

Sonntag, 24. Februar 2008

Triumph im Frühling

Ich bin eine Tulpe! Und nicht irgendeine! Nicht irgend so eine Loser-Tulpe, sondern eine TRIUMPH-Tulpe, doh! Weisse Bescheid!

tulpe

In rosa mit weißem Rand, wenn das nix ist!
Und auf jeden Fall hübscher als dieses spuckhäßliche Bäumchen von neulich.
Gefunden von Herrn Glam im Frühling

(Irritieren tut mich allerdings die Schreibweise von 'Stricke' - ein weiterer geheimer Hinweis, daß ich doch besser als Strickblog weitermachen soll? Dabei bin ich doch ein Blümchenblogger...)

Freitag, 22. Februar 2008

Die bloggen also Berlin

oder: Der Haupstadtblog und die freiwillige Selbstbeschränkung

Ich bin ja manchmal reichlich naiv, scheint mir. Vor einer Woche hatte ich eine kleine Kritik zum Hauptstadtblog
geschrieben, zwar hier und dort spitz und deftig formuliert, aber wohlwollend konstruktiv gemeint, und bei den meisten Lesern auch so angekommen. Ich forderte im Wesentlichen mehr Mut, weniger Biederkeit und Seriosität und einen erweiterten Horizont. Dargestellt hatte ich das am Mangel von z.B. Berlinaleberichterstattung, der verkürzten Blogroll und im (satirischen?) Aufweisen der zentralen Themenkreise.

Im Hauptstadtblog selbst wurde offiziell gar nicht reagiert, außer in einer oblicquen Eröffnungsbemerkung in einem Beitrag zur Berlinale, der sich -ausgerechnet - mit Ulli Zelle, dem Abendschaumoderator, auf dem roten Teppich befaßte. Mehr auf den Punkt hätte ich es nicht bringen können, den Vergleich hatte ich in meinem ursprünglichen Artikel auch vorgesehen, aber gestrichen, weil er mir zu gemein schien.

Klick- und Besucherzahlen indes steigerten sich auf das 3fache meiner normalen Besucherzahl, darunter viele wiederkehrende IP-Adressen, zeigte mir mein Blogcounter, es gab also offensichtlich Interesse. In den Kommentaren reagierte man weitgehend konstruktiv und einsichtig, wenn auch zum Teil unentspannt.

Was sich hinter den Kulissen tat, war eigentlich spannender, einige, und nicht wenige Mails verschiedenster Absender erreichten mich, deren Inhalt ich hier leider nicht wiedergeben darf, weil um Vertraulichkeit gebeten wurde. Sagen wirs so, es scheint einen gewissen Leidensdruck zu geben hinter den Kulissen.

Zurück zu den Fakten, wir fassen zusammen:
  • Der HSB hat ein Autorenproblem, zu wenige Autoren müssen den größten Teil des Contents stemmen, und keiner kriegt Geld dafür, alle haben auch ein Leben zu führen, Arbeit, Studium usw. D'accord, wir sind alle nur Menschen.
  • Mir wurde eine (unberechtigte) Anspruchshaltung vorgeworfen. Ich ging in mich und suchte, wo die wohl her kommt. Muß wohl am Titel des HSB liegen, da steht: Hauptstadtblog - die bloggen Berlin!
  • Man hat Angst vor den eigenen Kommentatoren (Selbstauskunft: "20 regelmäßige Kommentatoren, die da zum Teil ihr sehr eigenes Ding fahren"), und macht diese dafür verantwortlich, daß bestimmte Contentrichtungen aufgegeben wurden. Allerdings finde ich, daß es immer wieder sehr widerwärtige Kommentare im HSB gibt, ich würde jedoch grundsätzlich immer allen Kommentatoren zugestehen, ihr eigenes Ding zu fahren. Der Umgang mit ihnen scheint mir jedoch auch zum Teil sehr unentspannt, ich denke, laut (aus)lachen wirkt auf Dauer wesentlich deeskalierender als stetiges gouvernantenhaftes Maßregeln. Und zur Not gibts ja auch noch Löschen und Sperren.
    Jedenfalls finde ich, wer aus Angst vor Kommentaren auf Content verzichtet, der ihm am Herzen liegt, hat schon verloren.
  • In der Tat gibt es das Problem, daß ein Teil der Leser seriöse journalistische Artikel erwarten, andere wie ich auch gerne mal polarisierendes, auch polemisches gerne hätten. Ich bleibe der Meinung, daß man dies durch entsprechende optische Kennzeichung, Unterteilung in Rubriken oder ähnliches durchaus abbilden könnte.
Es gab auch Konstruktives:
  • Hingewiesen wurde auf die ehemals vorhandene Möglichkeit, externe Artikel einzubinden, die klar als externer Content zu erkennen waren. Dies würde doch helfen, ein breiteres Spektrum abzubilden, als die Blogger vm HSB können oder wollen, fast ganz ohne Mehrbelastung
  • Nicht nur ich sprach mich für eine wieder wesentlich erweiterte Blogroll aus (und nein, es geht mir hier nicht um einzelne Blogs oder Personen). Auf diese Weise kann man per Link ebenfalls einen weiteren Horizont öffnen und Vielfalt erzielen, die man aus eigenen Mitteln nicht bewerkstelligen kann . Ein Grund für eine Selbstbeschränkung leuchtet mir hier nicht ein.
Joh, ich hab lange überlegt, ob ich mich überhaupt noch einmal in die Arena werfe, und dies wird mit Sicherheit meine letzte Äußerung in der Richtung sein. Ist ja auch letzten Endes nicht meine Baustelle.

Der Grund, dies nochmal aufzugreifen, ist eigentlich nur der, daß ich mich über den Verlauf der Diskussion einfach geärgert habe.

Mir wurde vorgeworfen: "Ich meine, leider warst selbst Du nicht in der Lage Deine Kritik dort anzubringen, wo sie am richtigen Ort gewesen wäre: bei uns im hsb in den Kommentaren."
Hmh - zum einen meine ich, daß ich schreiben kann, wo ich will, zum anderen werfe ich das einfach mal ganz frech und ungeniert über den Zaun zurück:
Lieber Hauptstadtblog, warum hast du dann nicht auf die Diskussion hier verwiesen? Oder noch besser, warum hast du nicht im eigenen Forum die Diskussion aufgegriffen? Das einfachste wäre doch gewesen, deine eigenen Leser zu befragen!? Eine Umfrage, eine Abstimmung, was wollen die Leser, oder fehlt es dafür an Mut und Offenheit?

Mittwoch, 20. Februar 2008

Die Sterne lügen nicht - sind aber evtl. farbenblind

"Sehr viel wahrscheinlicher ist dagegen, daß Sie Geld für Gegenstände ausgeben, die Ihnen besonders schön vorkommen, die aber von den Mitmenschen als zu auffallend, als grell-bunt empfunden werden. Deshalb sollten Sie mit Gegenständen aufpassen, die in nüchterner Stimmung Ihren eigenen Geschmack beleidigen würden."
(von heute)
Wie wahr, wie wahr, das könnten die eigentlich jeden Tag bei mir einstellen.
Beruhigend aber zu wissen, daß ich nichts dafür kann.
Und gut, daß ich heute keine Zeit fürs Shoppen habe.

Dienstag, 19. Februar 2008

geschwellte Brüste

Warum sagt man eigentlich "mit vor stolz geschwellter Brust", wenn man bei mehreren Menschen in ebensolch erregtem Zustand nicht sagen kann "mit vor Stolz geschwellten Brüsten"?

Und muß es nicht "geschwollen" heißen?
Oder ist das wieder das Dings mit transitiv und intransitiv, das ich trotz oder wegen 22 Semestern Germanistik (größtenteils geschwänzt) nie verstanden habe?

Montag, 18. Februar 2008

mein hering ist explodiert!

Im Ernst!
Stehe ich grade vorm Kühlschrank und will mir ein Frühstücksmüsli (pscht, nicht weitersagen!) machen mit dem Vanillejoghurt, denke ich, warum klebt denn der Joghurt außen am Glas, wenn es doch noch zu ist, lecke meine Finger ab und denke, Moment, der Vanillejoghurt schmeckt aber nach Fisch!

War dann auch Fisch, verdorbener. Bjäch, spuck! Der Sahnehering, der seit Wochen auf die Pellkartoffeln wartet, muß über Nacht explodiert sein. Der ganze Kühlschrank ist vollgeschmodddert.

Dabei war er noch haltbar bis genau heute.

Ich sachs Ihnen, dieses Leben ist gefährlich, wenn sogar schon Sahneheringe im Kühlschrank Selbstmordattentäter spielen...

Nachtrag: komische Wortbildung: Attentat -> Attentäter. Eigentlich unlogisch, sonst gäbs doch auch Moritat - Moritäter, Thermostat - Thermostäter, und so.
Umd umgekehrt: Alligator - Alligat, was ist das?
Jetzt bin ich verwirrt, ist verdorbener Fisch eigentlich ein Nervengift?

Sonntag, 17. Februar 2008

meine lieblings-gayromeo headline!

Na, schickste immer noch die Fotos aus dem letzten Jahrtausend auf den Strich?

Lesen Sie doch mal woanders

Heute mal kein eigener Mist, nur ein paar Verweise:

Eine wunderschöne und erotische kleine Geographieminiatur zu den vier Flüssen Serbiens finden Sie hier bei Bomec.
Gut, das Bild mit dem 'Kosovo deiner Schamhaare' ist vielleicht ein wenig schief, aber das ist die heutige Unabhängigkeitserklärung wohl auch.

Eine herrliche Verrißliste der beliebtesten amerikanischen Liebesschmonzetten finden Sie bei der immer punktgenauen und immer herrlich zu lesenden Sunset Gun unter den Titel Loathe actually (wofür sie andernorts über 500 wüsteste Beschimpfungen kassiert hat)

Und die viel zu wenig beachteten Umstände um die Wiederbelebung der wohl voll schwulen bzw. vollpfostigen 'Du bist Deutschland'-Kampagne finden Sie hier und hier bei Deef.

In diesem Zusammenhang möchte ich vor allem meine neueren Leser auch nochmal auf meinen Knopf heute vor 2 Jahren verweisen, aber für meinen Beitrag zur Kampagne waren die Werbeagenturen wohl noch nicht weit genug damals. Heute paßt es vom Niveau her schon besser.

Enjoy!

Samstag, 16. Februar 2008

bionik ist ein alter hut...

... mit wahrscheinlich nilgrüner Schleife!

Sie wurde schon in den 60ern von einer deutschen Chansonsängerin erfunden.

Hier der Beweis:

raupe

raupe1

Der Legende nach soll die Künstlerin bei einem Sommerspaziergang mit ihrem Lebenspartner eine Raupe gefunden haben. "Guck mal, wie interessant", sagte sie, und dann "Paß mal auf, was ich jetzt mache! Mach mal ein Foto!" Beim Betrachten der Fotos soll sie dann zu ihrem berühmten Stil gefunden haben.

Hartnäckige Gerüchte, die Diseuse habe auf dem Höhepunkt ihrer Karriere um ein Haar die Ausrottung der Schmetterlingsart "Brauner Bär" verursacht, können nach heutigen Erkenntnissen nicht bestatigt werden.

(aus unserer Reihe Bionik für Dummies)

Freitag, 15. Februar 2008

My Valentine - a gift he made himself!*

Auch meine kleine verwahrloste Person ist am Tag der Liebenden bedacht worden.
Mit einem selbstgemachten, sehr persönlichen Geschenk! Ich bin gerührt.
Das kam so: ich stehe im Auto an der Ampel am Görlitzer Bahnhof, habe das Fenster halb geöffnet, weil das Auto fast der einzige Ort ist, wo ich noch ungestört Kette rauchen kann (und nicht mal ich Hartgesottener es ohne Fenster auf aushalte).

Da macht es schwer, naß und phlegmatisch BLOB:

valentine

Ein dicker saftiger Gelber landet an meiner Scheibe und folgt gemähclich der Schwerkraft meine Scheibe herab. Er kommt vom U-Bahnhof über mir. Knapp war es, und er wäre durchs offene Fenster auf meinen Mantel.

Nun kann es sein, daß dies ein Angriff der Spango'schen Choke-Women war, in Reaktion auf die Rauchschwaden, die aus meinem Auto drangen, aber ich bevorzuge die Vorstellung, daß ich an diesem Valentinstag nicht vergessen oder übersehen wurde.
Man klammert sich ja mittlerweile an alles.

*Den zweiten Teil des Titels habe ich einem Porno von Falcon Studios entliehen. Nicht aus einer Muttertagsbroschüre.
logo

lucky strikes

the sacred and the profane

So viel Rauch, so wenig Feuer?

Du bist nicht angemeldet.

Rauchzeichen an:

luckystrike-ätt-wolke7-punkt-net

kiekste, wa?

mowgli1

Schall & Rauch:

geile bsau
geile bsau
marco (Gast) - 2014/08/17 11:11
Merengue
Ich liebe Tango. Bzw. ich liebe Lateinamerikanische...
Sepp (Gast) - 2013/12/13 15:12
Goodbye Vienna! Hello...
Liebe Herrschaften und Herrschaftinnen, Sie müßten...
luckystrike - 2013/03/23 21:30
Naja, wie alle halt ich...
Naja, wie alle halt ich diese weiße kalte Hölle nicht...
luckystrike - 2013/03/23 19:55
Nein, ich meinte doch,...
Nein, ich meinte doch, seit diesem Posting wieder etwas...
arboretum - 2013/03/23 19:21
Klar gehts besser. Aber...
Klar gehts besser. Aber ein bissel Trauer für Mogli...
luckystrike - 2013/03/22 20:54
Treue Seele. Ich hoffe,...
Treue Seele. Ich hoffe, es geht Ihnen wieder besser.
arboretum - 2013/03/20 18:16
Tränen für Mogli
Es ist schon etwas unglaublich, besonders wenn man...
luckystrike - 2013/03/17 18:04

last year's kisses

Es lebt

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